Archiv für die Kategorie ‘Termine’

Werden wir erst mal historisch:
am 03. März 2016 beschloss die Bezirksvertretung Kalk einstimmig: „Die Verwaltung und der Rat der Stadt Köln werden gebeten, die „Richtlinie über die Beflaggung der Dienstgebäude der Stadt Köln dahingehend zu verändern, dass am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, die Flagge
„Frei leben“ der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ am Historischen Rathaus und an den Bezirksrathäusern gesetzt werden kann.“siehe hier

Zur Sitzung im April kam die Stellungnahme der Verwaltung, dass dies nicht ginge. Wörtlich heißt es da: „Die Beflaggung der städtischen Dienstgebäude unterliegt, soweit nicht hoheitliche Beflaggung nach dem Gesetz über das öffentliche Flaggen angeordnet ist, der Organisationshoheit der Oberbürgermeisterin.
Es gehen zu den unterschiedlichsten Anlässen Wünsche ein, das Historische Rathaus und die Bezirksrathäuser mit Fahnen von Organisationen, Initiativen etc. zu beflaggen. Diesen Wünschen kann auf Grund ihrer zunehmenden Zahl nicht entsprochen werden. Eine Berücksichtigung nur einzelner ausgesuchter Anlässe ist im Sinne der Gleichbehandlung ebenfalls nicht möglich.
Einzige Ausnahme ist die Beflaggung aus Anlass des CSD. Diese Entscheidung wurde vor Jahren getroffen, als die zunehmende Anzahl von Beflaggungswünschen nicht absehbar war.“
Nachzulesen hier

Weitere 7 Monate später verschickte die Stadt Köln eine Pressemitteilung (siehe/klicke Bild)

PM-Flagge


vielleicht kann diese PM der Stadt Köln ja eine Dienstanordnung ersetzen

Zurück im heute:
logo-mfp-home_alias_300xvariabelDa wir in Kalk am Flaggentag, also am 08. Juli die Flagge der Mayors for peace hissen wollen, müssen wir natürlich in die laut PM entsprechend geänderte „Richtlinie über die Beflaggung der Dienstgebäude der Stadt Köln“ schauen und siehe da, in dieser seit 16. November 2016 gültigen „Richtlinie über die Beflaggung der Dienstgebäude der Stadt Köln“ steht weder etwas zu den Mayors for peace, noch zur Flagge gegen Gewalt an Frauen. 
Das sollte laut städtischer Pressemitteilung aber doch anders sein. Warum passen Richtlinie und PM nicht zusammen? Eine Frage, die noch zu beantworten ist.

Hier die Richtlinie als PDF: beflrl_nov_2016

Nach meiner Auffassung übrigens spricht nichts gegen das Hissen der Mayors-Flagge am 08. Juli vor dem Bezirksrathaus, denn die Beflaggungsrichtlinie hebt in ihrem Punkt 5.2 die Pressemitteilung in den Rang einer Dienstanordnung. Wörtlich heißt es dort: „…Daneben ist die Beflaggungsanordnung auch zu beachten, wenn die Bekanntgabe darüber hinaus durch Mitteilung an Presse, Funk oder Fernsehen erfolgt….“

Ich denke mal, dass wir uns am 08. Juli vor dem Kalker Bezirksrathaus sehen. Irgendwer wird dort schon irgendeine Fahne hissen.

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Fluchtspuren verfolgen

0Wie ist es Heimat, Familie und Freunde verlassen zu müssen? Welche Hoffnungen und Sehnsüchte verleiten dazu, diese Schritte zu tun? Welche Sorgen und Ängste lassen einen stolpern und straucheln? Welche Gedanken lassen einen immer wieder aufstehen und beflügeln dazu, alle Hindernisse und Grenzen zu überwinden? Und wie fühlt es sich an, in Deutschland anzukommen? In „DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN“ erzählen vier Flüchtlinge ihre Geschichten, lassen an ihren Erinnerungen teilhaben und führen dabei durch Kalk – ein Viertel, dem die Erfahrungen von Flucht und Migration quasi eingeschrieben sind.   Charlott Dahmen und Karin Frommhagen haben die Produktion im Auftrag von Engagement Global entwickelt, um das omnipräsente Thema Flucht ein Stück begreifbarer zu machen. Die Bühne dafür ist ein ganzer Stadtteil in Köln. Via Audioguide leitet einer von vier Flüchtlingen aus Afghanistan, dem Irak, Somalia oder Syrien den Theatergänger durch Kalk und lässt ihn an seiner Geschichte teilhaben. Mit der Stimme im Ohr folgen die Besucher den Spuren seiner Flucht – nur der Flüchtling kennt den Weg durch das Viertel… Alle müssen ihren Weg alleine gehen – sind unsicher, auf sich gestellt, verlaufen sich vielleicht, fremd in diesem Stadtteil. Erst am Ende der gut zweistündigen Fußreise treffen sich alle in einem türkischen Café, wo sie ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen können.

Neben den professionellen Schauspielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen und an verschiedenen Orten Teil der Geschichte werden, sind auch Menschen aus dem Stadtteil wichtige Protagonisten. Gleichzeitig spielen Orte des täglichen Lebens im Stadtteil eine wichtige Rolle – Moscheen, ein marokkanisches Café, die Flüchtlingsberatung… Kunst und Realität schieben sich ineinander und ermöglichen so eine ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht. Die Hauptrolle spielen dabei stets die Flüchtlinge, die man zwar nicht sieht, aber deren Schicksale den einzelnen Menschen in der un(be)greifbaren Flüchtlingswelle erkennen lassen.

  • Mit Azizè Flittner, Katrin Nowak, Anas Ouriaghli, Tomasso Tessitori
  • Künstlerische Leitung & Produktionsleitung Charlott Dahmen & Karin Frommhagen 
  • Text & Dramaturgie Rosi Ulrich & Ensemble
  • Sprecherinnen & Sprecher Ralf Peters, Agnes Pollner, Tom Raczko, Nika Wanderer
  • Audioproduktion Ralph Lennartz Djoze & Tablas Bassem Hawar
  • Ausstattung Trixy Royeck & Ruth Spätling
  • Produktionsassistenz Dominique Tauch
  • Kommunikationsdesign Ute Brachwitz PR neurohr & andrä

Beteiligte Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil Köln-Kalk:

Premiere in Köln
3. Mai 2016, 17.30 Uhr

Weitere Aufführungen
4., 6., 10. und 18. Mai 2016, jeweils 17.30 Uhr
sowie 14. Mai 2016, 12.00 Uhr

Startpunkt
Parkhaus »Altes Heizkraftwerk«, Oberstes Parkdeck, Dillenburger Str. 72, 51105 Köln

Spieldauer
ca. 120 Minuten / bei jeder Witterung / festes Schuhwerk empfohlen

Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 8 Euro. Der Eintritt geht als Spende an die Präventions- und Hilfsinitiative 180°-Wende.

Karten-VVK
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KÖLNTICKET-HOTLINE : 0221-2801 

Der in Köln geborene Künstler Werner Kramer zeigt vom 9. Februar bis 12. März 2015 im Bezirksrathaus Kalk seine Ausstellung „Illusionen“. Die Werke sind zu den üblichen Öffnungszeiten in der Galerie des Bürgeramtes, Kalker Hauptstraße 247-273, Köln-Kalk, zu sehen.

»quattro chess III« |2014| öl auf leinwand | Maße 120 x 140cm

Kramer, geboren 1954 in Köln, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hürth. Er wurde völlig kunstlos geboren und erzogen. Er hat weder die Düsseldorfer noch die New Yorker Schule besucht, sondern arbeitet völlig autodidaktisch. Werner Kramer beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren schwerpunktmäßig mit dem Genre der abstrakten Malerei, wobei er bevorzugt Ölgemälde erstellt.
Kramer präsentiert seine Werke seit 2008 regelmäßig und rege in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und auch über das Internet. Durch viele Kontakte hat er sich in der Kunstszene etabliert.

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Kalk, Dr. Tanja Groß, wird die Ausstellung gemeinsam mit dem Künstler am Dienstag, 10. Februar 2015, um 18 Uhr in der Galerie des Bürgeramtes eröffnen.

 

2015-01-28 16.01.04

Dr. Tanja Groß und Dr. Fritz Bilz mit der Witwe eines damals überlebenden Flakhelfers

An diesem Tag starben in Köln-Brück an der heutigen Ecke Hans-Schulten-Straße/Dattenfelder Straße 17 Schüler und ein Flaksoldat bei einem alliierten Bombenangriff. Diese jungen Menschen – alle 16 Jahre – bis auf einen, der gerade 17 Jahre alt geworden war – waren Schüler von den Oberschulen in Köln-Deutz und Bergneustadt sowie der Mittelschule in Wiehl. Sie wurden von den Nazis ab November 1943 als sogenannte Flakhelfer bei der Flugabwehr rund um den Militärflughafen Ostheim eingesetzt. Nach der heute weltweit gebräuchlichen Begriffsbestimmung könnten sie im weiteren Sinne nachträglich zu den Kindersoldaten gezählt werden. Der Soziologe Heinz Bude hat die Definition Schülersoldaten für die Luftwaffenhelfer geprägt.

Die Jungs mussten in der Flakstellung sogar leben. Sie schliefen in mehreren Holzbaracken auf Holzpritschen mit Strohsäcken. Nur an Wochenenden gab manchmal Ausgang zum Besuch der Eltern. Bis Anfang Oktober 1944 wurde noch Schulunterricht auf der Flakstellung erteilt, danach nicht mehr.

Die Nazis opferten diese jungen Menschen bedenkenlos für ihre verbrecherischen und völkermordenden Ziele beim Überfall auf die europäischen Länder, bei dem über 50 Millionen Menschen umkamen. Der Tod dieser Schüler war die logische Folge davon, dass sich Menschen in Europa gegen den von Deutschland ausgehenden Vernichtungskrieg wehrten.

Jedes Jahr erinnert am 28. Januar, dem Jahrestag dieses schrecklichen Ereignisses, die Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück zusammen mit dem Bezirksbürgermeister von Kalk an dieses Ereignis.

Die Gedenkveranstaltung fand im Jahre 2015, am Mittwoch, dem 28. Januar um 16 Uhr am Mahnmal durch das Niederlegen von 17 weißen und einer rosa Rose durch Werkstattmitglieder statt. In zwei Redebeiträgen stellten die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Dr. Tanja Groß und als Vertreter der Brücker Geschichtswerkstatt Dr. Fritz Bilz den historischen Hintergrund und den Bezug zur heutigen Zeit her.

 

Quelle: Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e.V.

 

Kostenloses Programm zur Ausstellung „Die Heiligen Drei Könige“

Den Dreikönigstag feiert das Museum Schnütgen, Cäcilienstraße 29-33, mit einem Fest für die ganze Familie. Am letzten Ferientag in NRW bietet das Museum im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Die Heiligen Drei Könige. Mythos, Kunst und Kult“ ein buntes Programm für einen spannenden Museumsnachmittag. Bei den Lesungen, Führungen und Workshops dreht sich alles um die Heiligen Drei Könige, ihre Geschenke an das Christuskind, ihre abenteuerliche Reise und Wegbegleiter. All diese Veranstaltungen für Kinder ab fünf Jahren und der Museumseintritt sind nicht nur für Mädchen und Jungen kostenfrei, sondern an diesem Nachmittag auch für die Eltern oder maximal zwei andere Begleitpersonen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Information unter www.museum-schnuetgen.de.

Schreinprozession zum Domjubiläum 1948

 

 

Die Sitzung des Rates der Stadt Köln war zwar schon am 20. September, aber das Wortprotokoll dauert natürlich etwas.

Wie in diesem BLOG berichtet hatte DIE LINKE einen Antrag gestellt mit dem Titel Nachtflug abschalten und Ratsmitglied Claus Ludwig hatte nach der Sitzung bereits erklärt: 

Ohne LINKE Initiative wäre im Rat zu diesem wichtigen Thema mal wieder nichts passiert. Das ist die Logik der etablierten Parteien, denn die Landtagswahl ist vorbei und bis zur Bundestagswahl dauert es zu lange. Gerade bei der Union ist doch für jeden was dabei. Röttgen und Heinen fordern aus dem fernen Berlin ein Nachtflugverbot, die Kölner Ratsfraktion ist dagegen und die Porzer CDU steht mit den Bürgerinitiativen auf der nächsten Demo.

 Da im heutigen Kölner Stadtanzeiger mehrere Leserbriefe zum Thema Nachtflugverbot abgedruckt sind, dachte ich, dass ich diese mal um die wörtliche Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Rat der Stadt Köln, Winrich Granitzka ergänze. Dabei muss erwähnt werden, dass als Quelle, die vom Redner ungelesene Fassung dient, die aber auf der Stadtseite öffentlich abrufbar ist.

Aus dem Wortprotokoll der 36. Sitzung vom 20. September 2012 (von den Rednern noch nicht gelesene Fassung):

Winrich Granitzka (CDU):
[…]
Das von der rot-grünen Landesregierung vor der Wahl aus rein populistischen Gründen geforderte Nachtflugverbot für Passagiermaschinen lehnen wir dagegen ab. Für den Immissionsschutz bietet das sowieso nur weiße Salbe. Ich darf daher betonen, dass wir als CDU-Fraktion die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums begrüßen, mit der der Landesregierung diese unsinnige Maßnahme untersagt wurde.
[…]
Von daher sagen wir: Dieser Antrag macht viel Lärm um nichts. Die Linke betreibt reine Symbolpolitik, indem sie noch mal etwas aufwärmt, was vor der Landtagswahl aktuell war, heute aber durch den definitiven Entscheid des Bundesverkehrsministers keine Relevanz mehr hat.

Wie schlimm ist es, wenn man nach der Wahl an Aussagen von vor der Wahl erinnert? Wenn man für die Interessen der Menschen eintritt, gehört sich das so! Das würde ich mir gerne und jederzeit vorwerfen lassen.

Die Ratsrede Claus Ludwigs kann hier als PDF aus dem Wortprotokoll geladen werden.

Ich begrüße außerordentlich, dass es am 17.11. wieder eine Demonstration am Flughafen Köln-Bonn geben wird, gegen die jahrelange Untätigkeit der zuständigen Politikerinnen. Gerne wäre ich persönlich dabei, muss aber aus dienstlichen Gründen woanders hin.

Das Thema ist zu wichtig, um damit erneut Wahlkampf zu machen!


Während sich die junge Anti-Atom-Bewegung in Japan allmählich auf die Straßen begibt, um den Atom-Wahnsinn zu beenden, versuchen Regierung und Konzerne die Unbedenklichkeit der nuklearen Pest wieder in die Köpfe der Menschen zurück zu drängen.

Dorothée Menzner (MdB) und Ralph T. Niemeyer begaben sich ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe nach Japan, um mit den Opfern, mit Wissenschaftlern, aber auch mit Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki zu sprechen.
Zwei Wochen Begegnungen mit Menschen, die aus reiner Profitgier, durch die Kumpanei von Politik und Atomlobby zu Opfern wurden. Zwei Wochen Gespräche mit Menschen, die sich gegen die Atomkraft wehren und mit Expertinnen und Experten, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn sie die Ursache und die Schuldigen der Atomkatastrophe benennen.

Eine Annäherung an ein Land, das nicht die Finger von der Nutzung der Atomenergie
lassen will. Japanische Atomkraftwerke – für die Energieversorgung überflüssig, für die Option zum Bau einer Atombombe notwendig.

Film „Japan ein Jahr nach Fukushima-Der Nuklearkapitalismus bäumt sich auf“ von Dorothée Menzner (MdB) und Ralph T. Niemeyer (Journalist)

Eintritt: Kostenlos

ORT: Bürgerzentrum Stollwerk, Dreikönigenstr. 23, Südstadt
Beginn: 18.00 Uhr   
Raum  : 416  , kleiner Saal
Veranstalter: Ökologische Plattform bei der LINKEN NRW
Mitveranstalter: DIE LINKE.Köln

weiterführende Links:

Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/228093913948466/

weitere Vorführungen:

 

So 09.09.2012 – Berlin
12:00 Uhr und 15:00 Uhr – Reichstagsgebäude – Platz der Republik 1 – 11011 Berlin, anlässlich des Tags der Aus- und Einblicke im Deutschen Bundestag

Fr 28.09.2012 – Essen (Nordrhein-Westfalen)
19:00 Uhr –

Mo 01.10.2012 – Göttingen (Niedersachsen)
19:00 Uhr – Göttinger Fukushima-Mahnwache und Anti-Atom-Plenum – genauer Ort folgt

Do 04.10.2012 – Stadthagen (Niedersachsen)
19:00 Uhr – Kulturzentrum “Alte Polizei”, Obernstr. 29, 31655 Stadthagen

Fr 05.10.2012 – Dresden (Sachsen)
18:00 Uhr –

Sa 06.10.2012 – Limbach-Oberfrohna (Sachsen)
19:00 Uhr –
So 07.10.2012 – Meißen (Sachsen)
vormittags –  “Haus für Vieles” – Dresdner Straße 13 – 01662 Meißen

Mo 08.10.2012 – Leipzig (Sachsen)
19:00 Uhr –

Mi 10.10.2012 – Emden (Niedersachsen)
19:00 Uhr – Volkshochschule – An der Berufsschule 3, 26721 Emden

Fr 02.11.2012 – Aurich (Niedersachsen)
19:00 Uhr –