Archiv für die Kategorie ‘Satirisches/Lustiges’

Lange, hellbraune Haare, hochgewachsen und natürlich helle Haut – so wird Jesus  meistens dargestellt. Ein dunkelhäutiger Jesus ist für viele unvorstellbar.jesus-570

Doch woher wollen wir wissen, wie Jesus aussah? Nirgendwo wird im Neuen Testament beschrieben, wie Jesus ausgesehen hat. Die Evangelien zeigen ihn als einen Menschen aus Fleisch und Blut, als einen Juden aus Nazareth.

Da man weiß, wie die Menschen in dieser Region seinerzeit gebaut waren und aussahen, kann man Rückschlüsse ziehen. Dass er sich äußerlich kaum von seinen Freunden unterschied, dürfte klar werden, wenn man daran denkt, dass Judas in küsste, um zu verraten, wer denn nun von den 13 dieser Jesus war. Groß, blond und blauäugig wäre so besonders gewesen, dass eine einfache Beschreibung gereicht hätte.

Forscher gehen davon aus, dass Jesus nicht viel größer war als 1,50, dunkle Augen und dunkle Haare (vielleicht sogar schwarz) und einen dunkleren Hautton hatte. Außerdem glauben sie, dass er einen Bart trug, so wie alle jüdischen Gelehrten und Philosophen seiner Zeit. Diese Beschreibung passt recht gut auf „Menschen eines bestimmten Phänotyps“ (Zitat: Polizeisprecher in SPON), welche von der Polizei im internen Dienstgebrauch, aber auch von Bundesministern in hetzerischer Absicht als „Nafri“ bezeichnet werden.

Im Rathaus steht als Teil des Kölner Krippenweges eine Krippe aus Holz. Im Rathaus scheint aber auch der eine oder andere Holzkopf zu sitzen. Denn während wir (fast) alle am 25. Dezember die Ankunft eines „Nafri“ zelebrierten, freuten sich im Rathaus zu viele, dass knapp eine Woche später am Hauptbahnhof „Nafris“ aussortiert wurden – übrigens während die Krippen des Krippenwegs noch stehen.

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Schülerinnen und Schüler des Kunstgymnasiums in Kattowitz haben unter fachkundiger künstlerischer Betreuung eine ganz besondere moderne Krippe geschaffen. Die fast lebensgroßen Figuren bestehen aus Buchenholz. Als verbindendes Symbol für die Weihnachtstradition in beiden Städten gehören ein Bergmann, ein Schüler und die Wappen von Köln und Kattowitz zum Bild der Krippe.

Merkt Ihr eigentlich noch was? Wäre Jesus also an Silvester 2016 nach Köln gekommen, man hätte ihn durch die rechte Tür in den Kessel geschickt. Das ist doch mal eine schöne Fortschreibung der beliebten Weihnachtsgeschichte über die Ankunft der Heiligen Drei Könige hinaus.

Morgen ist Dreikönigstag. Da kommen dann die Weisen aus dem Morgenland. Dereinst kamen ihre (angeblichen) Gebeine prunkvoll in die Stadt gezogen und man erbaute zunächst einen Schrein und schließlich eine Kirche darum (Hohe Domkirche Sankt Petrus). Wären sie Silvester gekommen, hätten auch sie die rechte Tür am Hauptbahnhof nehmen müssen.

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Laut eines Artikels des Kölner Stadtanzeigers räumte der Kölner Polizeipräsident Mathies (Nein, nicht Matjes) ein, dass die Bezeichnung „Nafri“ für Nordafrikaner oder nordafrikanische Intensivtäter besser nicht nach außen hätte verwendet werden sollen. Eine Häufung an Straftaten von Personen aus dem nordafrikanischen Raum lasse sich aber nicht bestreiten, und dafür müsse dann polizeiintern auch ein Begriff gefunden werden.

Und an dieser Stelle sollte man mal kurz aufhorchen. Welche „polizeiinternen Begriffe“ gibt es denn da noch, die besser nicht nach außen verwendet werden?

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Das Satiremagazin TITANIC nahm sich dieser Frage mit relativ viel Humor an und den versuche ich auch zu behalten.

Ich würde aber wirklich zu gerne wissen, ob man „intern“ die Italiener als „Spaghetti“ oder Roma als „Ziggi“ die Linken als „die RAFs“ und Rechtsradikale als „Freunde“ oder „Guten“ bezeichnet. Zeugt es doch von der inneren Verfasstheit der Polizei. Die Nutzung solcher Begriffe sagt nämlich eine ganze Menge aus über die Bedingungen sprachlicher Sozialisation des Einzelnen (vom Wachtmeisteranwärter bis zum Polizeipräsidenten) bis hin zu Gruppen-Mentalitäten bei der Polizei.

Nur weil EIN Kölner Polizeipräsident ein Arschloch ist, kommt man doch nicht auf die Idee, alle ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Kölner Polizeipräsidenten unter dem (natürlich nur internen) Begriff „Arschi“ zu vereinen.

So wie nicht jeder bei der CSU ein „Horsti“ oder gar „Vollhorsti“ und nicht jeder CDUler ein „Spahni“ ist. Und das obwohl sich in beiden Gruppen auffällig viele „Horstis“ und „Spahnis“ befinden, darf man es eben nicht auf die ganze Gruppe verallgemeinern. Ich bin fest davon überzeugt, dass es anständige Menschen unter diesem schwarzen Anteil der Bevölkerung gibt.

Wie würde sich die Polizei denn fühlen, wenn ich sie beispielsweise pauschal als „Bullen“ bezeichnete? Eben!

Ich will kurz erläutern, warum ich das aber eben nicht tue:

Im 18. Jahrhundert wurden die Vorgänger der modernen Polizisten Landpuller oder Bohler genannt. Diese Wörter entlehnen ihren Stamm aus dem niederländischen bol, das „Kopf“ oder „kluger Mensch“ bedeutet. Daraus entwickelte sich das Wort Bulle, gemeint ist also eigentlich ein intelligenter Mensch.

Aber wieder zurück.
Die Diskussion zeigt, vor allem wie tief in unserer Gesellschaft das Denken in Schubladen, Vorurteilen und Rassen vorhanden ist.

(Obwohl bei mir mit vielen anderen und auch in der Genetik, der Biologie und den Gesellschaftswissenschaften Einigkeit darüber besteht, dass eine Einteilung von Menschen in „Rassen“ nicht möglich ist, ist dieser Begriff im Alltagsdenken verbreitet und hat kürzlich mit der Formulierung, niemand dürfe „aus Gründen seiner Rasse“ diskriminiert werden, noch Eingang in den Gesetzentwurf zur Umsetzung europäischer Antidiskriminierungsrichtlinien gefunden. So steht er nicht zuletzt im Grundgesetz (Artikel 3 Abs. 3) und sogar im Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) §1, das so etwas ja verhindern sollte. Die deutsche Sektion des Global Afrikan Congress hat zu Recht gefordert, stattdessen die Formulierung „aus rassistischen Gründen“ bzw. „nach rassistischen Kriterien“ zu wählen.)

Alles was irgendwie sortiert werden muss, wird sortiert.

  • Hartz-IV-Empfänger sind die ehemaligen Asis und vormaligen Arbeitsscheuen und
  • Kanaken nehmen uns die Arbeitsplätze weg und wenn sie das nicht tun, schröpfen sie den Sozialstaat.
  • Flüchtlinge sind Terroristen und
  • Polizisten sind Dein Freund und Helfer.
  • Grüne und LINKE sind Gutmenschen,
  • Blondinen sind doof und leicht zu haben,
  • wenn Frauen „Nein“ sagen, meinen sie „Ja“;
  • Asiaten sind Fidschis bis auf
  • Chinesen, denn das sind ja „Schlitzaugen und Schlitzohren“ (G. Oettinger) und
  • „Zigeuner“ klauen.

Bis vor kurzem wurden viel weniger Vorurteile öffentlich geäußert. Untersucht man jedoch das Verhalten oder unwillkürliche Reaktionen, so zeigt sich, dass viele für überwunden gehaltene Vorurteile weiter bestehen und den Trägern entweder unbewusst sind, oder nur in vertrauter Runde geäußert werden. Wir sollten uns weniger die Frage stellen, was Vorurteile sind oder wie sie entstehen, sondern eher welche wir (jede*r einzelne) haben, warum wir sie haben und wie wir den richtigen Umgang damit finden.

Auch daher wüsste ich gerne, was die Polizei für „interne Begriffe“ benutzt.

und verbieten Omas den Melissengeist und Opas den Underberg

schildbuergerAm 12.12. haben CDU, FDP und Bündnistreue Grüne eine neue Variante der Stadtordnung verabschiedet. Seit die Verwaltung ihre Vorlage zur 1. Änderung der erst zwei Jahre alten Stadtordnung vorlegte, hören in Köln die Diskussionen darum nicht auf. Das ist auch richtig so. Statt nämlich offensichtliche Fehler zu korrigieren, soll es auch in Zukunft Herrn Houben von der FDP erlaubt sein, mit seinem TESLA die Kölner Spiel- und Bolzplätze zu befahren. Dafür darf aber Oma Hertha mit der Flasche Melissengeist in der Handtasche ihre Enkelin nicht mehr auf den Spielplatz begleiten.

Tatsächlich macht das ganze Teil den Eindruck, dass es zum Einen der Rücknahme der vor zwei Jahren gemachten Kompromisse dient und zum Anderen der seit Silvester allgegenwärtigen Hyperaktivität um vermeintliche Sicherheit weiteren Ausdruck verleiht.
CDU, FDP und Grüne sind entweder der Verwaltung aufgesessen oder sie nutzen es, um den Kölner*innen ihre willkürlichen Fesseln und Vorstellungen vom Leben in der Stadt aufzudrücken. Da wundert es schon, dass man nicht gleich auch den kommunalen Veggieday mit eingeführt hat.

Sich die ganze Stadtordnung hier Punkt für Punkt vorzunehmen, ist nicht meine Aufgabe, aber drei bis zwei der widersinnigsten Punkte aufzugreifen, das ist mir beinahe eine Freude.

Beginnen wir mit Herrn Houbens Tesla. Der Tesla ist ein Elektroauto und sowohl die alte Fassung der Stadtordnung, als auch die Neufassung und der jamaikanische Änderungsantrag beinhalten unter § 25 den Passus: „Auf öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen sind das Befahren mit verbrennungsmotorbetriebenen Kfz verboten.“ Das Befahren mit elektromotorbetriebenen Kfz aber eben nicht.
Was soll der Quatsch, dass man sich überall für Elektromobilität stark macht, dann aber nicht über die Folgen nachdenkt, dass jeder mit seinem Elektrosmart Wettrennen auf dem Bolzplatz machen darf?

Bleiben wir auf den Spiel- und Bolzplätzen und beobachten Heinz und Hertha Hasenjäger nach ihrer Rückkehr vom Einkaufen mit ihren Enkeln Kirsten und Bernd:
„Heinz, kannst Du mit Kirsten auf den Spielplatz gehen? Ich hab‘ die Flasche Mellissengeist in der Handtasche.“
„Tut mir leid, Hertha. Ich hab mir doch gerade die Packung Underberg gekauft und hab die in der Rocktasche.“
„Oma, ich will rutschen!“
„Opa, ich will schaukeln!“
„Das tut uns leid Kinder, wenn wir mit Euch auf den Spielplatz gehen, dann verstoßen wir gegen die von CDU, FDP und Grünen beschlossene Stadtordnung.“

Das da oben ist noch Fantasie, aber nicht mehr in Zukunft, denn in der neuen Stadtordnung steht unter § 25 eben auch: „Auf öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen sind der Konsum und das Mitführen von alkoholischen Getränken verboten.“
Ob Opa Heinz den kleinen Revolutionär raushängen lässt und sich vielleicht sogar einen Bonekamp auf dem Spielplatz zwitschert und ob das Ordnungsamt völlig willkürlich Oma Hertha nicht bestraft, dass wird die Zukunft zeigen. Ich behalte die zwei mal im Auge.

schildaDabei ist jetzt schon klar, dass weder für die Verwaltung noch für die mächtigen drei –  sorry die drei Parteien CDU, FDP und Grüne Alkohol eine Droge ist. Durchgängig durch die Stadtordnung und den Änderungsantrag heißt es wahlweise: „Alkohol und Drogen“,   „Alkohol oder Drogen“ und nicht zuletzt „Alkohol und/oder Drogen“.
Wer Alkohol NICHT als Droge einstuft, der darf für strengere Gesetze nun wahrlich weder Jugend- noch Kinderschutz vorschieben, sondern sich erstmal schlau machen.
Alkohol ist eine seit Jahrhunderten etablierte Droge, die nicht verboten ist, obwohl sie für eine Vielzahl von Toten und Abhängigen verantwortlich ist. Alkohol ist nicht nur die Volksdroge Nr. 1, sondern auch der Topstar der Partydrogen. Als Droge mit dem insgesamt größten Schadenspotenzial wurde Alkohol mit einer Bewertung von 72 von 100 Punkten identifiziert, gefolgt von Heroin (55) und Crack (54). Das hohe Schadenspotenzial von Alkohol lässt sich vermutlich teilweise mit der leichten Verfügbarkeit und dem weit verbreiteten und gesellschaftlich tolerierten Konsum erklären und Jamaika nickt das auch noch ab. Ob die Entscheidungsträger der drei Parteien, diesen Beschluss bei einem Glas Rotwein oder einer Apfelsaftschorle trafen, ist bisher noch nicht bekannt. Ich persönlich denke, dass der Entscheidungsort der nächstgelegene Glühweinstand war.

Bevor ich mich jetzt weiter aufrege und darüber nachdenke, ob ein Dudelsack ohne Verstärker auf der Hohe Straße nicht mehr stört, als ein Gitarrenspieler mit Miniverstärker auf der zugigen Domplatte, trinke ich mir lieber einen Kinderpunsch

natürlich mit Amaretto 😉

 

natürlich alkoholfrei 🙂

 

L A T Ü R N I C H

 

 

Nur mal so

Veröffentlicht: 11. Februar 2016 in Gedanken, Lyrik, Nicht kategorisiert, Satirisches/Lustiges
Schlagwörter:

Immer freitag’s gab es die neuesten Info’s in Conny’s Currywurstparadies .

frogs-1158958_1280Dabei ging es nicht immer nur um Stachelbeer Schorle, 6 Korn Flocken, Steinofen Pizza, oder Würfel Zucker, sondern man las auch etwas zur Allgemein Bildung .

Über Donaudampfschifffahrtskapitäne oder gar die Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung allerdings ging es nie .
Das neue Conny’s Curry Wurst Paradies findet man nicht am Helmholtz Platz oder am Arkona Platz, dafür aber im welt weiten web !

Eventuelle Auffälligkeiten bei Interpunktion oder Rechtschreibung bitte ich Sie zu notieren und nicht einzusenden.

Vielen Dank

inspiriert vom Beitrag:
Wie das Deppenleerzeichen den Bindestrich bedroht

Griechenland gerettet durch Lizenzgebühren

Veröffentlicht: 30. Juni 2015 in Satirisches/Lustiges
Schlagwörter:, ,

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Vor einiger Zeit hatte die allseits renommierte Zeitschrift Der Postillon noch vermeldet:

Griechenland saniert Finanzen durch Lizenzgebühr auf Staatsform Demokratie.

Doch nicht nur Ungarn hatte auf einen Preisnachlass beziehungsweise ersatzlose Streichung der Demokratie-Abgabe bestanden, sondern darüber hinaus sämtliche Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Innenminister Dr. Thomas de Maizière sagte damals entrüstet:
wenn ich schon Demokratie-Abgabe lese, wird mir übel. Wir haben unsere Demokratie doch schon längst an die Geheimdienste abgegeben.“

Mit ähnlichen Argumenten, hatten sich Frankreich und Großbritannien gegen die Forderungen der Griechen gestemmt.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker ist völlig entrüstet und stimmt Martin Schulz, dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes zu, der da sagte:
gerade wir Deutsche brauchen uns von ein paar abgehalfterten und daher gelaufenen Griechen in Sachen Demokratie nun wirklich nichts vorschreiben zu lassen. In den letzten 2500 Jahren hatten wir in Deutschland im Verhältnis niemals so einen Scheiß.“

Aber Giorgos Stathakis wäre nicht griechischer Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Schifffahrt und Tourismus, wenn er nicht das nächste Ass im Ärmel hätte. So verkündete er heute eine Entscheidung, die uns alle gehörig Geld kosten wird. Ab 01. Juli 2015, also bereits morgen, werde Griechenland eine Lizenzgebühr auf folgende Produkte erheben, die ihren Ursprung zwar in Griechenland hätten, aber vom Ausland rücksichtslos plagiiert würden:

  • Ouzo
  • Tzatziki
  • Gyros
  • Kalamata- und Koroneiki-Oliven
  • Taramosalata
  • Tirosalata
  • Mousakas
  • Chtipiti
  • Melitzanosalata
  • Skordalia
  • Fava
  • Dakos
  • Horiatiki-Salat
  • Bifteki
  • Chorta
  • Dolmadakia
  • Chtapodosalata
  • Souvlaki
  • Aber insbesondere Griechischer Joghurt!

In den USA ist Griechischer Joghurt in den letzten Jahren zu einem beliebten und vor allem  gefragten Lebensmittel avanciert. Laut der Frankfurter Rundschau machte Griechischer Joghurt im vergangenen Jahr 35  Prozent des gesamten Joghurtmarktes der USA aus, der auf 6 Milliarden Dollar geschätzt wird!!! Im Jahr 2007 lag der Anteil bei nur einem Prozent. Und auch die Deutschen ziehen nach. Neben Importware aus Griechenland bieten auch namhafte Molkereien wie Hochwald, Müller, Zott oder Andechser entsprechende Produkte an. Allerdings lautet die Bezeichnung auf den Bechern meist „Joghurt (nach) griechischer Art“, denn rein rechtlich gesehen dürfen nur Produkte, die in Griechenland hergestellt wurden als  Griechischer Joghurt betitelt werden. Doch egal ob Original aus dem südeuropäischen Land oder Produkte aus Deutschland, beim Konsumenten kommen sie an und das wollen sich die Griechen nun zu Recht bezahlen lassen.

Einen Markenprozess hat Giorgos Stathakis bereits gegen Reckitt Benckiser angestrengt, die auf den Verpackungen und in der Werbung ihres Fleckentferners „Vanish“ einfach „Oxi Action“ mit aufgedruckt hatten. Dazu muss man wissen, dass „Oxi“ im Griechischen „Nein“ bedeutet.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat der griechischen Wirtschaftszeitschrift vorgerechnet:

Wenn wir die angestrebten Abgaben bedingungslos erhalten, ist Griechenland in spätestens 2 Jahren absolut schuldenfrei. In 4 Jahren werden wir zu einem Geberland der EU und spätestens in 6 Jahren können wir Italien kaufen.“

Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft hält die Entscheidung der unabhängigen Jury zur Förderung des Markeneigentums an Speisen und Trinken (MaST) noch nicht bekanntgegeben. Insgesamt fördert das Bundesministerium aber regionale Produkte. So sagte Schmidt in einem Interview vom Januar bereits: „Ich will mehr Schutz für unsere regionalen Produkte, nicht weniger„.

Das lässt uns zwar für Griechenland hoffen, aber die Preissteigerungen durch die Lizenzgebühr wird der Einzelhandel an die Endverbraucher weiter geben.

Nein, mein Freund Du hast Dich nicht verlesen! Auch Du liebe Freundin nicht!

Die NRW-FDP hat vor das Sozialticket zu streichen, weil es das in anderen Bundesländern auch nicht gäbe.

Dieses Argument trifft aber genauso auf die im FDP im Landtag von Nordrhein-Westfalen zu. Schließlich gibt es so etwas in anderen Bundesländern wie Bayern, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und bald auch  in Sachsen, Thüringen und Brandenburg nicht (mehr).

Tatsächlich solle es sogar Staaten geben, die ganz ohne Partei FDP auskommen, was dann zur vollständigen Streichung führen müsste.

FDP

 

Der Bundeskongress ist das höchste Gremium des DGB. Er wird auch „Parlament der Arbeit“ genannt und tritt alle vier Jahre zusammen. Die 400 Delegierten aus den acht DGB-Gewerkschaften treffen strategische Entscheidungen für die nächsten Jahre und wählen den fünfköpfigen hauptamtlichen Geschäftsführenden Bundesvorstand (GBV). Er bildet gemeinsam mit den Vorsitzenden der acht DGB-Gewerkschaften den DGB-Bundesvorstand. Dass es hier den Wechsel von Sommer zu Hoffmann gab, das entnahm man den Medien, aber der Inhalt eines Leitantrags zum Thema Arbeit ging fast überall unter:

Jeder Mensch hat das Recht auf ein Einkommen..“

Doch bevor die Jubelstürme bei uns Verfechtern für ein bedingungsloses Grundeinkommen jetzt aufbranden, will ich den ernüchternden zweiten Teil zitieren:

„…aus Arbeit, das ihm ein Leben in Würde ermöglicht.“

Da geht das Grundgesetz ja weiter!!!

Da steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Von Erwerbsarbeit als Voraussetzung für ein Leben in Würde ist dort nicht die Rede.

 Das erinnert doch fatal …

 Laut Zeit online vom 10. Mai 2006 hat der damalige SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering Hartz IV so erklärt:

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

 Stalin-Verfassung der UdSSR von 1936:

Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘“

 Adolf Hitler von 1933 bis 1945 Diktator des Deutschen Reiches.:

Wer nicht arbeitet, soll nicht essen.

 August Bebel, der Gründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) hat es so formuliert:

Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

Und es geht wohl alles auf den 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher zurück:

Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“

Dieser Paulus von Tarsus, der so erfolgreich missionierte und dessen angebliche Schriften weite Teile des Neuen Testament der Bibel ausmachen, ist dem jüdischen Wanderprediger Jesus von Nazaret nie begegnet!

Nachdem er die christlichen Gemeinden vefolgt hatte, um sie zu zerstören, kam ihm wohl der Gedanke mehr erreichen zu können, wenn er sich selbst an die Spitze der Bewegung setzt.

Noch heute hängen alle an den Lippen beziehungsweise Briefen des ehemaligen Zeltmachers, wie der DGB ja jetzt wieder beweist.

Der sich ja auch gern an die Spitze des Widerstands setzt, wenn mal wieder Druck aus dem Kessel abgelassen werden muss.

Ich erinnere mich gut an den „heißen Sommer“.