Archiv für die Kategorie ‘Persönliches’

Laut eines Artikels des Kölner Stadtanzeigers räumte der Kölner Polizeipräsident Mathies (Nein, nicht Matjes) ein, dass die Bezeichnung „Nafri“ für Nordafrikaner oder nordafrikanische Intensivtäter besser nicht nach außen hätte verwendet werden sollen. Eine Häufung an Straftaten von Personen aus dem nordafrikanischen Raum lasse sich aber nicht bestreiten, und dafür müsse dann polizeiintern auch ein Begriff gefunden werden.

Und an dieser Stelle sollte man mal kurz aufhorchen. Welche „polizeiinternen Begriffe“ gibt es denn da noch, die besser nicht nach außen verwendet werden?

titanic

Das Satiremagazin TITANIC nahm sich dieser Frage mit relativ viel Humor an und den versuche ich auch zu behalten.

Ich würde aber wirklich zu gerne wissen, ob man „intern“ die Italiener als „Spaghetti“ oder Roma als „Ziggi“ die Linken als „die RAFs“ und Rechtsradikale als „Freunde“ oder „Guten“ bezeichnet. Zeugt es doch von der inneren Verfasstheit der Polizei. Die Nutzung solcher Begriffe sagt nämlich eine ganze Menge aus über die Bedingungen sprachlicher Sozialisation des Einzelnen (vom Wachtmeisteranwärter bis zum Polizeipräsidenten) bis hin zu Gruppen-Mentalitäten bei der Polizei.

Nur weil EIN Kölner Polizeipräsident ein Arschloch ist, kommt man doch nicht auf die Idee, alle ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Kölner Polizeipräsidenten unter dem (natürlich nur internen) Begriff „Arschi“ zu vereinen.

So wie nicht jeder bei der CSU ein „Horsti“ oder gar „Vollhorsti“ und nicht jeder CDUler ein „Spahni“ ist. Und das obwohl sich in beiden Gruppen auffällig viele „Horstis“ und „Spahnis“ befinden, darf man es eben nicht auf die ganze Gruppe verallgemeinern. Ich bin fest davon überzeugt, dass es anständige Menschen unter diesem schwarzen Anteil der Bevölkerung gibt.

Wie würde sich die Polizei denn fühlen, wenn ich sie beispielsweise pauschal als „Bullen“ bezeichnete? Eben!

Ich will kurz erläutern, warum ich das aber eben nicht tue:

Im 18. Jahrhundert wurden die Vorgänger der modernen Polizisten Landpuller oder Bohler genannt. Diese Wörter entlehnen ihren Stamm aus dem niederländischen bol, das „Kopf“ oder „kluger Mensch“ bedeutet. Daraus entwickelte sich das Wort Bulle, gemeint ist also eigentlich ein intelligenter Mensch.

Aber wieder zurück.
Die Diskussion zeigt, vor allem wie tief in unserer Gesellschaft das Denken in Schubladen, Vorurteilen und Rassen vorhanden ist.

(Obwohl bei mir mit vielen anderen und auch in der Genetik, der Biologie und den Gesellschaftswissenschaften Einigkeit darüber besteht, dass eine Einteilung von Menschen in „Rassen“ nicht möglich ist, ist dieser Begriff im Alltagsdenken verbreitet und hat kürzlich mit der Formulierung, niemand dürfe „aus Gründen seiner Rasse“ diskriminiert werden, noch Eingang in den Gesetzentwurf zur Umsetzung europäischer Antidiskriminierungsrichtlinien gefunden. So steht er nicht zuletzt im Grundgesetz (Artikel 3 Abs. 3) und sogar im Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) §1, das so etwas ja verhindern sollte. Die deutsche Sektion des Global Afrikan Congress hat zu Recht gefordert, stattdessen die Formulierung „aus rassistischen Gründen“ bzw. „nach rassistischen Kriterien“ zu wählen.)

Alles was irgendwie sortiert werden muss, wird sortiert.

  • Hartz-IV-Empfänger sind die ehemaligen Asis und vormaligen Arbeitsscheuen und
  • Kanaken nehmen uns die Arbeitsplätze weg und wenn sie das nicht tun, schröpfen sie den Sozialstaat.
  • Flüchtlinge sind Terroristen und
  • Polizisten sind Dein Freund und Helfer.
  • Grüne und LINKE sind Gutmenschen,
  • Blondinen sind doof und leicht zu haben,
  • wenn Frauen „Nein“ sagen, meinen sie „Ja“;
  • Asiaten sind Fidschis bis auf
  • Chinesen, denn das sind ja „Schlitzaugen und Schlitzohren“ (G. Oettinger) und
  • „Zigeuner“ klauen.

Bis vor kurzem wurden viel weniger Vorurteile öffentlich geäußert. Untersucht man jedoch das Verhalten oder unwillkürliche Reaktionen, so zeigt sich, dass viele für überwunden gehaltene Vorurteile weiter bestehen und den Trägern entweder unbewusst sind, oder nur in vertrauter Runde geäußert werden. Wir sollten uns weniger die Frage stellen, was Vorurteile sind oder wie sie entstehen, sondern eher welche wir (jede*r einzelne) haben, warum wir sie haben und wie wir den richtigen Umgang damit finden.

Auch daher wüsste ich gerne, was die Polizei für „interne Begriffe“ benutzt.

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Ich sag ja immer, Du hörst nie auf, einen Menschen kennenzulernen„, sagt mir mein Freund Anton, als wir heute noch ein Bier trinken. Damit hat er zwar anscheinend recht, aber ich bin einfach zutiefst enttäuscht. Ich weiß, dass eine Enttäuschung das Gefühl bezeichnet, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden oder wie es aus der Wortherkunft heißt, dass einer Erwartung nicht entsprochen wird. Tja und dann weist mich mein Freund Anton auf einen Aphorismus hin, der dem US-amerikanischen Erzähler und Satiriker  Samuel Langhorne Clemens (besser bekannt als Mark Twain) zugeschrieben wird:
 „Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein anderer tut (oder nicht tut), sondern nur über die eigene Erwartung an den anderen.“

Willst Du mir damit sagen, dass ich auf mich sauer sein soll und nicht auf Cornelius?
Nö, sauer solltest Du schon noch auf dieses Arschloch sein, aber nicht enttäuscht von ihm. Er ist halt so ein Charakterschwein und kann nicht anders. Aber Deine Enttäuschung ist das Resultat einer Täuschung darüber, dass Du glaubtest, dass er ein feiner Kerl ist.
Mit Deinen Scheißspitzfindigkeiten hilfst Du mir auch nicht weiter.
Du magst denken, dass es nichts Positives an der Situation gibt, aber das ist nicht der Fall.
Ach!?! Was soll denn bitte positiv daran sein, dass der Arsch mich vor versammelter Mannschaft bloszustellen versucht?
Na, zum einen, dass Du jetzt weißt, was er für ’nen Charakter hat.angry-man-274175_960_720

Ich bestelle noch zwei Kölsch und die hübsche Bedienung lächelt mir zu, als wenn sie wüsste, dass ich jetzt menschliche Zuneigung gut gebrauchen kann. Im Moment glaube ich nämlich, dass grundsätzlich alle Menschen scheiße sind und die paar die ich wirklich mag und liebe eine Ausnahme darstellen.

Wobei„, fährt mein Freund Anton fort, „ist das nicht derselbe, der vor Jahren schon mal seine Meinung spontan geändert hat, nachdem er bei „Duweißtschonwem“ abhängig beschäftigt wurde?

Ich blicke erstaunt auf, denn das ist schon fast 10 Jahre her.
Dass Anton sich daran noch erinnert.
Dass ich daran erinnert werden muss.
Jetzt ärgere ich mich wirklich über mich selbst, da bringt die Bedienung, die ein bisschen aussieht wie Adele unser Kölsch. Also sie sieht wirklich nur ein bisschen aus, wie Adele, in schlank und blond und… eigentlich sieht sie Adele gar nicht ähnlich. (aber vielleicht gibt die Erwähnung des Namens ein besseres Suchergebnis auf google)

Ich denke, ich gehe jetzt nach Hause und schreibe alles, was mich bewegt und schmerzt ungeschönt und graderaus auf einen Zettel oder besser, ich hacke es in meinen Computer. Alles raus und zwar in den saftigsten Worten und laut dabei fluchend. Ich werde meine Gefühle nicht runterschlucken oder relativieren. Ich werde nicht ansatzweise versuchen, das Gute im anderen oder nach dessen Beweggründen zu suchen, sondern werde alles rauswettern.

Prost Anton.
Prost mein Freund.

Ich wurde verletzt und das muss verarbeitet werden. Meditation oder Gutmenschendenken hilft mir hier nicht weiter. Keinesfalls werde ich meine Gefühle verteufeln, auch wenn sie mir möglicherweise krass vorkommen. Menschen haben solche Gefühle nicht ohne Grund. Sie sind zu unserem Schutz und ein klares Warnsignal. Ich werde….

Heinz? – Das gibt es doch nicht!

Nein das gibt es wirklich nicht, denn wie auf Bestellung taucht nach Ewigkeiten mal wieder mein alter Freund Remark aus den guten alten Zeitungstagen auf und reißt mich aus meinen – mal wieder – trübsinnigen Gedanken.
Ich stelle ihm Anton vor und wir drei bleiben noch für ein paar Bierchen. Falls ich heute noch nach Hause komme, schreibe ich bestimmt nichts mehr, aber morgen, mach ich Dich fertig Du Sau.

Fast jeder von uns hat eine Krankenakte.
Ich jedenfalls habe eine bei meinem Hausarzt und wenn ich beim Facharzt war, dann mache ich mir auch Kopien von den Berichten. Sollten diese in verschlossenen Umschlägen sein, reiße ich die einfach auf. Aber hat man auch das Recht sich seine Patientenunterlagen anzusehen oder Kopien anzufordern, wenn man zum Beispiel den Arzt wechseln will oder es sogar zu einem Rechtsstreit kommt?
Manchmal wird um die Krankenakte ja ein Geheimnis gemacht als wäre sie vom Bundesnachrichtendienst, dabei geht es um nichts weniger als die eigene Gesundheit.
Claudia Röttger, die Chefredakteurin des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ erklärt, was überhaupt in so einer Krankenakte drin stehen muss:
Jeder Arzt ist verpflichtet, jegliche Informationen über Krankheit und Behandlung eines Patienten zu dokumentieren. Dazu gehören Diagnosen, Aufklärungsgespräche, Therapieempfehlungen, auch Arztbriefe, Laborbefunde und die Röntgenbilder. Grundsätzlich muss die Behandlungsakte immer auf dem aktuellen Stand sein.
Auf die Frage, ob ich denn jetzt selbst ein Recht auf Akteneinsicht hätte, erwidert Frau Röttger:
Jeder Patient hat das Recht, seine Krankenakte im Original unverzüglich einzusehen und hat Anspruch auf Kopien oder elektronische Datenträger, die er allerdings selber bezahlen muss. Die persönlichen Kommentare des Arztes werden in der Regel nicht herausgegeben.“
Na bitte!
Gibt es Probleme mit der Herausgabe der eigenen Krankenakte kann man sich zum Beispiel an die Bundesärztekammer oder eine unabhängige Patientenberatungsstelle wenden.

Quellenangabe: "obs/Wort & Bild Verlag - Senioren Ratgeber"

Nur mal so

Veröffentlicht: 11. Februar 2016 in Gedanken, Lyrik, Nicht kategorisiert, Satirisches/Lustiges
Schlagwörter:

Immer freitag’s gab es die neuesten Info’s in Conny’s Currywurstparadies .

frogs-1158958_1280Dabei ging es nicht immer nur um Stachelbeer Schorle, 6 Korn Flocken, Steinofen Pizza, oder Würfel Zucker, sondern man las auch etwas zur Allgemein Bildung .

Über Donaudampfschifffahrtskapitäne oder gar die Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung allerdings ging es nie .
Das neue Conny’s Curry Wurst Paradies findet man nicht am Helmholtz Platz oder am Arkona Platz, dafür aber im welt weiten web !

Eventuelle Auffälligkeiten bei Interpunktion oder Rechtschreibung bitte ich Sie zu notieren und nicht einzusenden.

Vielen Dank

inspiriert vom Beitrag:
Wie das Deppenleerzeichen den Bindestrich bedroht

in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember hatte ich den Traum einer Utopie. Die altbekannte Utopie der geldfreien Gesellschaft, wie sie wohl schon den Romantikern vorschwebte. Im Mittelpunkt meines Traumes beziehungsweise meiner Utopie stand mein verstorbener Schwiegervater Franz:

Franz war als ich kennen lernte als Landwirt bereits im Ruhestand. Auf einem Teil seines Landes stand ein Wald und ein Bekannter im Dorf machte dort regelmäßig Holz. Einen Teil des Holzes behielt er für sich und den Rest brachte er auf Franzens Hof. Franz der auch als Ruheständler die Hände nicht in den Schoß legte, begann mit einer Spaltmachine das Holz zu bearbeiten und in seinen Holzschuppen zu stapeln.

Irgendwann kam Reinhold vorbei mit einem Anhänger. Er holte sich so viel Holz, wie er glaubte für den Winter zu brauchen. Auch andere kamen sich Holz holen. Franz zählte nie nach oder kontrollierte und jeder nahm nur so viel er brauchte, damit für andere und Franz genug übrig blieb.

Im Frühjahr dann wollte Franz‘ Frau das Wohnzimmer renovieren. Reinhold der selbständige Maler und Lackierer kam vorbei und erledigte das. Nein, er schrieb keine Rechnung, das Holz war ihm Bezahlung genug, so wie dem Nachbarn, der die Schwiegermutter regelmäßig zum Einkaufen mit in die Stadt nahm und all den anderen, die im Laufe des Jahres das eine oder andere für Franz und seine Frau taten. Niemand stellte Rechnungen und niemand nahm Maß, ob die erbrachte Leistung und das Holz gleich viel „Wert“ waren.

So weit die Realität, die ich mir und anderen gerne vor Augen halte, wenn man mir entgegnet, dass eine geldfreie Gesellschaft unmöglich sei.

In meinem Traum besuchte ich Franz auf seinem Hof und es war ungeheuerlich. Als ich beim Dorfbäcker Brötchen und Streuselkuchen holte, musste ich nichts bezahlen. Der Bäckermeister meinte, dass er das Mehl, die Eier und die Butter auch nicht hätte zahlen müssen und den Ofen mit Holz vom Franz heizte. Ähnlich ging es mir im dörflichen Blumenladen, der zwar keine kenianischen Rosen anbot, aber die herrlichsten heimischen Sommerblumen. Die Blumenfrau (Verkäuferin kann ich hier ja nicht sagen) meinte, dass sie die Blumen beim Matthias auf dem dem ehemaligen Maisacker holen ginge und dafür auch nichts zahlen müsse.

Als ich auf Franz‘ Hof ankam, herrschte dort reges Treiben, da es eine Art Markt gab. Die Menschen boten selbstangebautes Gemüse und Obst an, das sie selbst zu viel hatten und niemand bezahlte etwas.

Franz kam in seiner Cordhose und seinem Flanelhemd auf mich zu und meinte:

Dafür hab ich erst sterben müssen, aber jetzt läuft’s“

Als ich fragte: „Franz, wie habt Ihr das gemacht?“ erwachte ich aus meinem Traum.

Die „Abschaffung“ des Geldes ist bis heute eine Lieblingsidee alternativer Entwürfe geblieben, eine Utopie, die in keinem radikalen antikapitalistischen Programm fehlen darf.

Aber ist sie in dieser Form auch realistisch?

Ich nehme diese Frage mal mit ins neue Jahr.

90 Prozent der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich haben die Wahl, ob sie eine Operation wünschen oder mit der konservativen Therapie verfahren wollen – und sind bei dieser Entscheidung zunehmend verunsichert. „Diese Patienten haben ein Recht darauf, von einem gut informierten Arzt ausführlich über die Behandlungsoptionen beraten zu werden und dann selbst frei zu entscheiden“, sagt Professor Dr. med. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgischen Klinik der Technischen Universität München am Klinikum rechts der Isar.bandscheibenvorfall

Studien zeigen, dass langfristig beide Methoden gleich gute Ergebnisse liefern und nur eine geringe Rate ernsthafter Komplikationen aufweisen. Allerdings sind die operierten Patienten wesentlich schneller wieder gesund. So wird die Frage: „Operation – ja oder nein?“ in vielen Fällen zu einer gemeinsamen Entscheidung von Arzt und Patient.

Allein zwischen 2006 und 2011 ist die Anzahl der lumbalen Bandscheiben-Operationen um 25 Prozent gestiegen. Notwendigkeit und Nutzen dieser Operationen werden immer wieder infrage gestellt, die Patienten sind inzwischen zunehmend verunsichert, ob sie eine Operation in Erwägung ziehen oder auf konservative Therapie mit Schmerzlinderung, Wärmebehandlung und Physiotherapie setzen sollen.

Nur in seltenen Fällen ist eine sofortige Operation unvermeidbar

Treten Lähmungserscheinungen auf oder kann der Patient Blase oder Darm nicht mehr kontrollieren, dann ist eine sofortige Operation angebracht. Sofern keine neurologischen Ausfälle vorliegen, sind jedoch konservative Therapien die Methode der ersten Wahl, eine Operation ist aber möglich und mitunter sinnvoll. „Die Entscheidung muss für und mit jedem einzelnen Patienten abgewogen werden“, erklärt Meyer. Dabei komme es auch auf den Willen und die Lebenssituation des einzelnen Patienten an.

Konservative Behandlung oder Operation – beide sind langfristig gleich gut

Zwei Studien haben klare Fakten zu möglichen Risiken und Langzeitfolgen geschaffen und sollten bei der Beratung von Patienten maßgebend sein. Bei der SCIATICA-Studie von 2007 verglichen Wissenschaftler zwei Gruppen von Patienten mit schwerem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule: Eine Gruppe wurde konservativ behandelt, die andere frühzeitig operiert. Nach einem Jahr ging es 95 Prozent der Patienten aus beiden Gruppen vergleichbar gut. Allerdings hatten sich die Operierten schneller erholt und waren früher schmerzfrei. Die Arbeit bestätigte die SPORT-Studie, die ein Jahr zuvor erschienen war.

Das Risiko für ernsthafte Schäden ist gering

Die Häufigkeit von geringfügigen Komplikationen wurde bei diesen repräsentativen Studien mit zwei bis vier Prozent angegeben. „Bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen kommt es weder durch langfristige konservative Therapien vermehrt zu irreversiblen Nervenschäden, noch ist die operative Behandlung überdurchschnittlich riskant“, so der Experte der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC).

Sachlich diskutieren – informiert entscheiden

Die Debatte zur Notwendigkeit von Bandscheiben-Operationen wird oft mit großer Leidenschaft geführt, allerdings nicht immer mit dem erforderlichen Maß an Sachverstand“, kritisiert er. Jedes Jahr erleiden fünf von 1000 Menschen in den Industriestaaten einen Bandscheibenvorfall, von denen sich viele eine informierte Beratung wünschen. „Der Arzt muss die Fakten kennen und den Entscheidungsprozess abwägend begleiten“, so Meyer.

Quelle:
Pressestelle der DGN – Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Im Chemieunterricht lernt man das gewöhnliches Kochsalz chemisch Natriumchlorid ist. Dieses entsteht durch eine Reaktion von Natrium und Chlor.

Natrium ist ein Alkalimetall und reagiert sehr leicht mit sehr vielen Stoffen, sogar mit Wasser, dabei entsteht dann brennbarer Wasserstoff. Beim Umgang mit Natrium sind besondere Sicherheitsrichtlinien zu beachten.

Elementares Chlor liegt unter Normalbedingungen gasförmig vor. Es ist eines der reaktivsten Elemente und reagiert mit fast allen anderen Elementen und vielen Verbindungen. Die hohe Reaktivität bedingt auch die Giftigkeit des elementaren Chlors.

Aus zwei hochreaktiven und giftigen Elementen, entsteht also eine Substanz, die sich Milliarden Menschen ins Essen oder auf den Fußweg streuen. Mit anderen Worten, die Kombination aus zwei Stoffen ist oftmals etwas völlig anderes als die Summer der beiden Stoffe.

salzIch will jetzt niemandem die Suppe versalzen, aber das sollten sich jetzt mal einfach alle durch den Kopf gehen lassen, die glauben, dass sozial und ökologisch das gleiche ist wie sozialökologisch.
Wenn Ihr das dann verstanden und vielleicht einfach mal im Lexikon nachgeschlagen habt, dann können wir uns auch wieder über Grundsatzpapiere unterhalten.

Da ich es bereits mehrfach in Diskussionsbeiträgen schrieb und sagte, nehme ich es aus aktuellem Anlass in meinem BLOG auf und verweise zukünftig nur noch.

p.s.
Sozialökologie bezeichnet die wissenschaftliche Untersuchung der geographischen Verteilung von Faktorkonstellationen und wie diese das Auftreten unterschiedlicher sozialer Verhaltensweisen bedingen.