Archiv für die Kategorie ‘Brück’

Bei der Suche nach geeignetem Bauland gehen immer wieder wertvolle Grünflächen verloren – eine nachhaltige Stadtentwicklung statt Wahlkampfschaum schafft Abhilfe

Schon in naher Zukunft wird die globale Erwärmung sich vor allem in den Ballungsräumen extrem bemerkbar machen. Die Klimaveränderung hin zu höheren Temperaturen ist zumindest für die kommenden 100 Jahre unumkehrbar und verlangt eine Anpassung an den bereits begonnenen Klimawandel. Temperaturschwankungen innerhalb kurzer Zeit gefährden zunehmend die Gesundheit. Der Sommer 2015 mit regelmäßigen Spitzen von über 35 Grad gilt für bisherige Verhältnisse in Deutschland als heiß. Bald werden solche Temperaturen statistisch einen Mittelwert darstellen.

Der extremen Hitzeentwicklung in dicht bebauten Städten können Schneisen entgegenwirken, die frische Luft aus dem Umland in die City leiten und Grünanlagen als Inseln, die das Klima abkühlen. Diese grünen Lungen produzieren Sauerstoff, filtern Stäube und Schadstoffe und verbessern dadurch das Klima in der Umgebung. Kurze Wege zu diesen Grünanlagen erhöhen auch noch die soziale Qualität des Stadtteils. Wie nötig wir das haben zeigt auch etwas anderes: Urbaner Gartenbau wird betrieben seit es Städte gibt und erlebt bei uns in den letzten Jahren wachsendes Interesse. Urban gardening ist nicht nur eine Freizeitaktivität oder dient der Selbstversorgung, sondern ist auch Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses nach Lebensqualität und Natur in der Stadt. In der Fläche wuchernde Ballungsräume aber zerstören wertvolle Naturräume.

Prognosen sagen für Köln ein Bevölkerungswachstum von ca. 160.000 Menschen bis zum Jahr 2029 voraus. Das erfordert jährlich den Bau von mindestens 7.500 Wohnungen. Areale dafür wurden von der Kölner Stadtverwaltung im Kölner Grün ausfindig gemacht: Grünflächen, Schrebergärten und Äcker sollen weichen. (siehe: Stadtentwicklungskonzept Wohnen)
Das an sich ist schon schlimm, doch einigen Kommunalpolitikern geht das wohl noch nicht weit genug. Sie bringen feucht-fröhlich Freiflächen, die als Frischluftschneisen und Ruheinseln unverzichtbar sind, mit in die Bebauungsdiskussion. Eigentlich ist es nicht nur notwendig, sondern auch politisch gewollt. dass Städte heute nicht in die Breite wachsen, sondern die bereits vorhandene Infrastruktur und Flächen innerhalb der Stadtareale intensiver genutzt werden . „Nachverdichtung“ und „doppelte Innenentwicklung“ lauten hier die Schlüsselwörter. Also kurz gesagt, erübrigt sich jede Diskussion über solche kurzgesprungenen Baufantasien die sich irgendwelche Aufsichtsratsvorsitzenden von Wohnungsunternehmen zusammen geträumt haben und durch ihre Fußtruppen verbreiten lassen.Freiflache-GAG
Leider aber springt die Presse darauf an und die Kaffee verteilenden Fußtruppler rühren (mangels besseren Wissens?) die Werbetrommel für den Unsinn. Schon allein darum muss es Gegenöffentlichkeit geben.

Nachverdichtung und Ökologie müssen sich nicht widersprechen!
Es ist nicht nur wohnungspolitisch, sondern auch ökologisch angesagt, Städte zu verdichten – auch durch Aufstockung bestehender Gebäude. Vielleicht auch durch deren Abriss und Neubau. Apropos Abriss, in anderen Städten werden ehemalige Verkehrswege in Grünflächen und Radwege umgewandelt, während in Köln ehemalige Güterbahnhöfe mit Bürobauten versiegelt werden.
Ein Abrissprojekt, das man mal denken sollte ist die Autobahnabfahrt Neubrück, aber das ist weiteres Thema.

Fazit:
Eine klimagerechte und lebenswerte Stadt verbindet Grünplanung mit Wohnungs- und Verkehrspolitik zu einem integrierten Konzept. Dafür muss man aber über seinen Tellerrand hinaus blicken und sich neuen Perspektiven öffnen, auch wenn man in einer alten Partei ist.

Fest steht:
Ohne Grünflächen werden die Städte sich noch stärker erwärmen, die Luft wird trockener und das Wassermanagement ist kaum zu bewältigen.

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2015-01-28 16.01.04

Dr. Tanja Groß und Dr. Fritz Bilz mit der Witwe eines damals überlebenden Flakhelfers

An diesem Tag starben in Köln-Brück an der heutigen Ecke Hans-Schulten-Straße/Dattenfelder Straße 17 Schüler und ein Flaksoldat bei einem alliierten Bombenangriff. Diese jungen Menschen – alle 16 Jahre – bis auf einen, der gerade 17 Jahre alt geworden war – waren Schüler von den Oberschulen in Köln-Deutz und Bergneustadt sowie der Mittelschule in Wiehl. Sie wurden von den Nazis ab November 1943 als sogenannte Flakhelfer bei der Flugabwehr rund um den Militärflughafen Ostheim eingesetzt. Nach der heute weltweit gebräuchlichen Begriffsbestimmung könnten sie im weiteren Sinne nachträglich zu den Kindersoldaten gezählt werden. Der Soziologe Heinz Bude hat die Definition Schülersoldaten für die Luftwaffenhelfer geprägt.

Die Jungs mussten in der Flakstellung sogar leben. Sie schliefen in mehreren Holzbaracken auf Holzpritschen mit Strohsäcken. Nur an Wochenenden gab manchmal Ausgang zum Besuch der Eltern. Bis Anfang Oktober 1944 wurde noch Schulunterricht auf der Flakstellung erteilt, danach nicht mehr.

Die Nazis opferten diese jungen Menschen bedenkenlos für ihre verbrecherischen und völkermordenden Ziele beim Überfall auf die europäischen Länder, bei dem über 50 Millionen Menschen umkamen. Der Tod dieser Schüler war die logische Folge davon, dass sich Menschen in Europa gegen den von Deutschland ausgehenden Vernichtungskrieg wehrten.

Jedes Jahr erinnert am 28. Januar, dem Jahrestag dieses schrecklichen Ereignisses, die Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück zusammen mit dem Bezirksbürgermeister von Kalk an dieses Ereignis.

Die Gedenkveranstaltung fand im Jahre 2015, am Mittwoch, dem 28. Januar um 16 Uhr am Mahnmal durch das Niederlegen von 17 weißen und einer rosa Rose durch Werkstattmitglieder statt. In zwei Redebeiträgen stellten die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Dr. Tanja Groß und als Vertreter der Brücker Geschichtswerkstatt Dr. Fritz Bilz den historischen Hintergrund und den Bezug zur heutigen Zeit her.

 

Quelle: Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e.V.

 

Zur nächsten Sitzung (hier zur Tagesordnungder Kalker Bezirksvertretung hat die Fraktion DIE LINKE heute eine Anfrage eingereicht. Hier der Text:

Im Personenbeförderungsgesetz (PBefG) befindet sich unter anderem folgender Text unter

§8 Satz 3:

Für die Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr sind die von den Ländern benannten Behörden (Aufgabenträger) zuständig.
Der Aufgabenträger definiert dazu die Anforderungen an Umfang und Qualität des Verkehrsangebotes, dessen Umweltqualität sowie die Vorgaben für die verkehrsmittelübergreifende Integration der Verkehrsleistungen in der Regel in einem Nahverkehrsplan. Der Nahverkehrsplan hat die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Die in Satz 3 genannte Frist gilt nicht, sofern in dem Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden.

Im Nahverkehrsplan werden Aussagen über zeitliche Vorgaben und erforderliche Maßnahmen getroffen. Bei der Aufstellung des Nahverkehrsplans sind die vorhandenen Unternehmer frühzeitig zu beteiligen; soweit vorhanden sind Behindertenbeauftragte oder Behindertenbeiräte, Verbände der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Fahrgäste und Fahrgastverbände anzuhören. Ihre Interessen sind angemessen und diskriminierungsfrei zu berücksichtigen. Der Nahverkehrsplan bildet den Rahmen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Länder können weitere Einzelheiten über die Aufstellung und den Inhalt der Nahverkehrspläne regeln.

Trotz umfangreicher Recherche ist es der Fraktion DIE LINKE. nicht gelungen, einen derzeit aktuellen und damit gültigen Nahverkehrsplan für die Stadt Köln zu finden oder zu erhalten.

Das aktuellste was zu finden ist, ist der „Nahverkehrsplan Köln 2003 – 2007“, der zwar in einer unüberschaubaren Anzahl von Vorlagen und Entscheidungen „fortgeschrieben“ wurde, aber als vollständiger, aktueller und gültiger Nahverkehrsplan nicht vorliegt.

DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk hat dazu die folgenden Fragen, um deren Beantwortung sie bittet:

  1. Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung daraus, dass das neue Personenbeförderungsgesetz den europäischen Richtlinien zur Inklusion folgt und vorschreibt, dass bis Januar 2022 alle Bushaltestellen behindertengerecht und barrierefrei ausgebaut sein müssen?

  2. Nach welchen Kriterien werden die Bushaltestellen im Stadtbezirk Kalk in welcher Reihenfolge behindertengerecht und barrierefrei umgebaut werden?

  3. Welche Ausnahmen im Stadtbezirk Kalk werden aus welchen Gründen in einem zu erstellenden Nahverkehrsplan konkret benannt und begründet werden, um die Frist des Gesetzes nicht einhalten zu müssen?

  4. Wann wird die Verwaltung beziehungsweise das Verkehrsunternehmen zur Umsetzung der Maßnahmen Fördermittel beantragen, die ja bis zu 90% der Kosten abdecken können, um aus dem kleiner werdenden Fördertopf noch bedacht zu werden?

  5. Wie realistisch ist es, die Bushaltestelle Kalk Kapelle der Linie 159 in Fahrtrichtung Buchheim zeitgleich und in Abstimmung mit der Umgestaltung der Kalker Hauptstraße behindertengerecht und barrierefrei umzubauen und damit auch die Konfliktsituation zwischen Fußgängern, Radfahren und wartenden Fahrgästen zu entschärfen?

Harren wir nun den Antworten, die hoffentlich irgendwann in den nächsten 6 Jahren vorliegen werden.

Vor rund 70 Jahren wurde meine Großmutter mit ihren beiden Kleinkindern in Klettenberg ausgebombt. Ihre Schwester in Porz-Eil nahm sie gerne und für Jahre auf.

Vor rund 30 Jahren brannte die Wohnung, die meine Tante mit ihren drei kleinen Kindern bewohnte kurz vor Ostern aus. Unsere Familie nahm sie gerne auf, bis die GAG eine Ersatzwohnung stellte.

Heute stehen andere Menschen vor unserer Tür und bitten um Aufnahme. Sie wollen nicht in unsere Wohnzimmer oder in unsere Bäder, sondern irgendwo bei uns eine menschenwürdige Unterkunft.

Wenn ich Papst Franziskus oder den ehemaligen Kanal Meisner von „lieben Brüdern und Schwestern“ reden höre, dann heißt das, dass hier auch Familie anklopft und eine Bleibe sucht. Niemand würde doch seine Schwester oder seinen Bruder weg schicken und wenn es noch so beschwerlich wäre.

Sie die Sie jetzt laut rufen:
„Flüchtlinge ja, aber hier nicht!“
Haben sie die Beschlussvorlage gelesen?

Da steht was von „Sicherstellung der städtischen Unterbringungsverpflichtung“ und was von „Vermeidung drohender Obdachlosigkeit“.

Wenn jeder der „hier nicht!“ ruft einen geeigneten Alternativvorschlag zur Unterbringung machte, hätten wir kaum noch Probleme damit.

Wir, Sie, Ich haben hier in der vorletzten Sitzung kritisiert, dass die Verwaltung keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen hatte, aber vielleicht liegt das auch daran, dass die Politik in den letzten 10 Jahren diese Verwaltung nicht gut genug kontrolliert hat.

Wenigstens sind wir jetzt wieder in der Nähe des Kölner Flüchtlingskonzeptes und können wenigstens einem ersten Teil menschenwürdige Bedingungen bieten.

Die Bevölkerung in Jordanien ist durch die Flüchtlingsaufnahme bereits um 9 Prozent, im Libanon sogar um 19 Prozent gewachsen. Die von Brück wird nicht mal um 1 Prozent ansteigen.

Syrische Flüchtlinge zum Beispiel – Syrien ist das Land, dem wir Deutsche geholfen haben Giftgas zu produzieren, um die eigene Bevölkerung zu töten – Also Syrer können im Regelfall nur auf illegalen und höchst gefährlichen Wegen in die EU gelangen – oder aber sie sterben an den Außengrenzen der EU, wie bereits vielfach geschehen. Wenn sie es aber bis zu uns in den Bezirk Kalk geschafft haben, dann müssen wir sie offen aufnehmen und ihnen sicheren Schutz gewähren.

Deutschland hat sie schließlich mit verschuldet!

Firmen, die Waffen liefern und Regierungen die diese Lieferungen genehmigen, leisten nicht nur Beihilfe zu Krieg und Mord, sondern schaffen quasi nebenher menschliche Schicksale die dann teilweise als Flüchtlinge vor unserer Tür stehen.

Deutschland verkauft hemmungslos aggressiv seine Waffen in alle Welt. Weder Rüstungsindustrie noch Regierung haben irgendwelche Skrupel.

Gerade jetzt werden Sanktionen gegen Russland gefordert und die Belieferung der Ukraine mit deutschen Waffen wird nicht mal in Frage gestellt. Hoffentlich geht das gut, sonst können wir in Brück locker noch ne Etage drauf bauen.

Schuld sind nicht die Menschen, die zu uns kommen.

Niemand verlässt gerne seine Heimat
.

Aber auch Profiteure dieser Politik müssen genannt werden – das sind die Rüstungskonzerne.

Jede Waffe findet ihren Krieg und jeder Krieg bringt neue Flüchtlinge.

Der Stadtentwicklungsausschuss hatte bereits in der Sitzung am 30.09.2010 beschlossen, nach § 12 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) ein Bebauungsplanverfahren (vorhabenbezogener Bebauungsplan) für das Gebiet östlich des Neubrücker Rings, südlich des Hüttenwegs, westlich des Brück-Rather Steinwegs und nördlich der Bebauung an der Rösrather Straße – Arbeitstitel: „Rather See“ in Köln-Rath/Heumar – einzuleiten mit dem Ziel, eine Nutzung als Bade- und Freizeitsee festzusetzen. Ebenso wurde auf Grundlage des Planungskonzeptes gemäß der Alternative 1 (die Planung erfolgt mit nur einer Wasserskibahn; der Kletterwald und eine zweite Wasserskibahn werden als Erweiterungsoptionen im Rahmen der weiteren Planung geprüft) die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB beschlossen.

Am 15.12.2011 gab es dann im Stadtentwicklungsausschuss einen erneuten Beschluss über die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan) und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung. Dies wurde unter anderem damit begründet, dass sich die Grundstücke des Plangebietes nicht in Gänze im Eigentum des Vorhabenträgers befinden.

Als weitere Begründung heißt es:

Neben den konkreten Prüfaufträgen der Politik (zweite Wasserskibahn, Kletterwald, Rundweg) wurde ferner auch die Integration des Angelsportes in das Gesamt-konzept überprüft.

In diesem erneuten Beschluss wurde dann auch auf die nunmehr nicht mehr nur optionale zweite Wasserskibahn als Begründung für einen erneuten Beschluss ebenso hingewiesen, wie darauf, dass der Kletterwald entgegen der Ursprungsplanung verlagert werden soll und dass eine Fläche dauerhaft für den Angelsport zur Verfügung stehen soll.

Diese erneute Vorlage führte im Stadtentwicklungsausschuss schon beim ersten Durchgang zu kritischen Nachfragen.
Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 22. Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 17.11.2011:

RM Moritz fragt an, warum nun plötzlich die Verwirklichung einer zweiten Wasserskibahn verfolgt werde, obwohl diese bei Beschlussfassung lediglich als Option ausgewiesen worden sei. Sie möchte wissen, ob es hierfür neue Tatbestände gebe. Die Beschlussvorlage sage hierzu nichts aus.“

Nunmehr sind in der Zwischenzeit die Planungen weiter in Richtung betriebswirtschaftliche Optimierung und Gewinnmaximierung verfolgt worden. Augenscheinlich haben bei der weiteren Planung die Bedürfnisse der Menschen vor Ort nach einem Naherholungsgebiet, wie die der Angler oder des Naturschutzes nur noch untergeordnete Rollen gespielt. Sie sehen eine weiter gehende Verdrängung der Badenutzung und des Angelsports durch mittlerweile drei Wasserskibahnen vor.

Allerdings ist darauf in der Frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 Absatz 1 Bauge-setzbuch am Mittwoch, den 20. Februar 2013 um 19 Uhr in der Aula der Kurt-Tucholsky-Hauptschule, Helene-Weber-Platz 3 bis 5, in 51109 Köln nicht explizit hingewiesen worden. Auch aus den im Onlineauftritt der Stadt Köln verfügbaren Unterlagen (hier) steht an der dritten Wasserskibahn lediglich „Easy Start“. Außerdem ist die für die Ba-denutzung vorgesehene Fläche an diesem zukünftigen „Badeparadies“ erheblich zusammen geschrumpft und gemessen an der Gesamtgröße des Areals nicht mehr als ein Bruchteil.

derzeitige Planung und man entdeckt bei genauem Hinsehen, die dritte Wassskibahn mit der Bezeichnung „EasyStart

 

Daraus ergeben sich unter anderem die folgenden Fragen, um deren Beantwortung ich bitte:

1. Ist der am 15.12.2011 vom Stadtentwicklungsausschuss gefasste Beschluss überhaupt noch gültig, wenn sich die Planungen in solch gravierendem Maße geändert haben oder wäre es nicht richtiger, das Verfahren der erneuten Beschlussfassung erneut zu bestreiten?

2. Entspricht die aktualisierte Planung für eine überregionale Wasserskianlage noch der Bezeichnung „Naherholungsgebiet“ und damit den Erfordernissen des Naturschutzes, wie es in Landschaftsplan beziehungsweise Flächennutzungsplan vorgesehen ist?

3. Wenn in der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch am Mittwoch, den 20. Februar 2013 den Einwohnern und Bürgern nicht alle Fakten, wie zum Beispiel die dritte Wasserski-bahn erläutert wurden und diese somit auch keine Stellungnahmen hierzu abgeben konnten, ist diese dann überhaupt als vorgesehene Beteiligung zu werten oder eher als Informationsveranstaltung?

4. In einer Mitteilung vom 19.10.2012 der Verwaltung (Vorlagen-Nr. 3710/2012) an den Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde (29.10.2012) heißt es: „Voraussetzung für den angestrebten Vorhaben- und Erschließungsplan ist, dass der Vorhabenträger bis zum Abschluss des Verfahrens über die zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Flächen verfügt“. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, ist da nicht die Gesamtplanung obsolet?

5. Welche Kosten würden dem Eigentümer jährlich entstehen, wenn das Projekt nicht verwirklicht wird und er die Verkehrssicherungspflicht sicherstellen und überwachen muss oder welche weiteren Alternativen könnten verfolgt werden?

Hier die Anfrage auf der Seite der Stadt Köln

Leseförderung und Bildung der Kinder und Jugendlichen müssen in Köln ernst genommen werden! Sie sichern die Zukunft unserer zunehmend multikulturell geprägten Stadt. Derzeit gibt es noch gerade einmal 11 Stadtteilbibliotheken in 86 Stadtteilen. Die StadtBibliothek Köln ist eine unverzichtbare kulturelle Basiseinrichtung. Trotzdem wurde sie in den letzten Jahrzehnten überproportional zur Kasse gebeten und viele ihrer Einrichtungen geschlossen. Jetzt sollen die Öffnungszeiten weiter reduziert werden: Einsparung 2010: 50.000 €; Einsparung 2011: 100.000 Euro Durch bürgerschaftliches Engagement wurde der letzte „Kölner Bücherbus“ gerettet, doch jetzt soll er gestrichen werden. Er fährt aktuell 18 Haltestellen mit jährlich 43.500 Besuchern an. Der Bus hält in vielen Stadtteilen, die kulturelle Angebote dringend benötigen. Explizit betroffen sind alte und behinderte Menschen und vor allem Kinder und Jugendliche, gerade auch aus Haushalten, die sich den Kauf teurer Bücher nicht erlauben können!

Einsparung: ca. 108.000 Euro jährlich

Für die Bezirksvertretungssitzung am 10.06.2010 hat Bezirksbürgermeister Markus Thiele (SPD) eine aktuelle Stunde zum Thema „Entwicklung CFK-Gelände“ beantragt. Dabei „soll der zuständige Dezernent, Herr Streitberger zur Verfügung stehen.

Wahrscheinlich wird dieser Wunsch unerfüllt bleiben, denn zeitgleich läuft der Stadtentwicklungsausschuss und da will Streitberger schließlich ne Million für Albert Speer und Co. verpulvern.
sie auch „
Heute verpulvern wir ne Million

Die aktuellste Tagesordnung zur Sitzung gibt’s unter 10. Juni 2010, 17 Uhr 

Dort sind auch die beiden Anfragen der LINKEN als PDF-Dateien zu finden.

Hier im BLOG sind sie ebenfalls veröffentlicht unter

Baumzustand am Rather Kirchweg und Schlussfolgerungen

und

BILDberichterstattung