Archiv für die Kategorie ‘Garten’

Zimmerpflanze des Monats

Veröffentlicht: 4. September 2012 in Für Sie gelesen, Garten

okay, okay, wir haben Anfang September und da die Zimmerpflanze des Monats Oktober vorzustellen mag verfrüht sein, aber ich hab am Samstag das erste Weihnachtsgebäck (Christstollen) im Laden gesehen und es gibt auch schon bald die ersten Monat Oktoberzeitschriften, also warum nicht die Zimmerpflanze des Monats Oktober jetzt vorstellen und wir alle haben noch etwas Zeit, um sie uns zu beschaffen.

Die Pflanze des Monats Oktober ist der zarte Rhipsalis Kaktus. Der Körper dieser Kakteengattung besteht je nach Art aus schmalen und flächigen Trieben oder feinen Sprossgliedern und hat sich damit ideal an die Bedingungen in seinem Lebensraum angepasst. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass diese pflegeleichte Zimmerpflanze für Entspannung und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sorgen kann.

Der Name der Rhipsalis leitet sich aus dem griechischen Wort „rhips“ ab, was so viel wie Flechtwerk bedeutet und die in einander verwobenen Triebe der Zimmerpflanze beschreibt. Denn obwohl sie zur Art der Kakteengewächse gehört, entspricht die Erscheinung der Rhipsalis nicht dem bekannten, stacheligen Äußeren der Wüstenkakteen. Im Gegenteil, die strauchigen oder hängenden Triebe, Sprossglieder oder flächigen, blattähnlichen Auswüchse lassen die Pflanze zart und grazil wirken. Gekrönt wird die freundliche Zimmerpflanze von niedlichen Blüten in Weiß, zartem Creme, Rosa oder knalligem Pink.

Doch nicht nur durch ihren hübschen Anblick sorgt die Zimmerpflanze des Monats Oktober für Wohlbefinden in ihrer Umgebung – die Rhipsalis kann aus den eigenen vier Wänden sogar einen natürlichen Wellness-Tempel machen. Untersuchungen der englischen University of Surrey zeigen, dass Menschen, die sich in einem Raum mit Pflanzen befanden, bei der Lösung von Aufgaben weniger gestresst waren, als die Testgruppe ohne Zimmerpflanzen in ihrer Umgebung. Weitere Studien belegen sogar, dass die Gruppe mit einer Pflanze im Zimmer nachweislich niedrigeren Blutdruck hatte.*

Die ursprüngliche Heimat der rund 60 unterschiedlichen Arten der Rhipsalis sind die Regenwälder in Zentral- und Südamerika, aber auch Dschungelgebiete in Afrika und einige Inseln im Indischen Ozean gehören zu ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Dort gedeiht die Rhipsalis häufig im Mulm und Schatten größerer Bäume. Aufgrund ihrer tropischen Herkunft verträgt diese Zimmerpflanze im Gegensatz zu vielen anderen Kakteen auch großzügige Wässerung.

Steht die Rhipsalis nicht im direkten Sonnenlicht, benötigt sie ein bis zwei Mal pro Woche etwas Wasser. Einmal kräftig gegossen, überlebt die pflegeleichte Pflanze jedoch auch problemlos einen dreiwöchigen Urlaub ihres Besitzers. Wenn die grüne Zimmerpflanze keine Blüten hat, darf sie einmal im Monat gedüngt werden.

Die Kampagne "Zimmerpflanze des Monats" ist eine Initiative des Blumenbüros 

Quelle: http://www.presseportal.de/meldung/2318702
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Im Äußeren Grüngürtel soll an der Bachemer Landstraße ein so genanntes Waldlabor entstehen. Es dient vor dem Hintergrund des Klimawandels der Erforschung neuer Waldformen, deren Zusammensetzung weit über die bisher üblichen Baumarten hinausgeht.

Spenden von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Aktion „Ein Wald für Köln“ und die finanzielle Unterstützung der RheinEnergie AG und der Toyota Deutschland GmbH haben das Projekt ermöglicht.

Den Auftakt für die Aufforstung des Waldlabors bildet eine Pflanzaktion. Oberbürgermeister Jürgen Roters, der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp, und der Präsident von Toyota Deutschland, Toshiyaki Yasuda, geben den Startschuss.

Sonntag, 21. März 2010, 11 Uhr
Waldlabor
Bachemer Landstraße (zwischen Autobahn und Stüttgenweg)

An der Aktion nehmen die Spender teil, die den „Wald für Köln“ unterstützt haben, Mitarbeiter von Toyota und Kunden der RheinEnergie, insgesamt über 200 Personen. Sie alle pflanzen zusammen mit Familie, Freunden oder Kollegen jeweils einen Baum im Waldlabor.

Das Projekt soll Erkenntnisse darüber bringen, wie der Wald der Zukunft aussieht und zu bewirtschaften ist. Im von Toyota finanzierten „Klimawald“ stehen gegen Trockenheit besonders resistente Arten. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll sich herausstellen, ob sie künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können.

Im „Energiewald“ testet die RheinEnergie die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu herkömmlichen Energieträgern. Hier werden besonders schnell wachsende Gehölze in kurzen Zeitintervallen geerntet, zu Hackschnitzeln verarbeitet und für die CO-2-neutrale Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt.

Die Aufforstung des „Wandelwalds“ finanziert die Stadt Köln mit Spenden aus der Aktion „Ein Wald für Köln“. Mit dieser neuen Waldform will sie den sich ändernden Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger an den Erholungswald nachkommen. Der Wandelwald besteht aus unterschiedlichen Baumarten, die zu allen vier Jahreszeiten ein abwechslungsreiches Bild bieten.

Hamburg/Mainz (ots) – Eine Recherche von Greenpeace und Bioland zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland. Die nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass 22 der 2009 in Deutschland untersuchten 386 Mais-Proben, gentechnisch verunreinigt waren. In elf Proben wurden in der EU nicht zugelassene Gen-Mais-Sorten gefunden. In elf weiteren Proben wurde der in Deutschland verbotene Gen-Mais Mon810 nachgewiesen. Greenpeace und Bioland fordern die Bundesländer auf, durch strengere Kontrollen die Verunreinigung des Saatgutes zu verhindern und bei Verstößen die sofortige Vernichtung der Gen-Pflanzen anzuordnen.

Das Vorgehen der Bundesländer bei Saatgutverunreinigungen mit dem Gen-Mais Mon810 ist völlig inakzeptabel„, sagt Thomas Dosch, Präsident von Bioland. „So wurde der riskante Gen-Mais auch dieses Jahr ohne das Wissen der Landwirte auf Felder ausgesät, obwohl er in Deutschland nicht angebaut werden darf.

Seit 2006 besteht eine Absprache der Bundesländer, nach der Saatgut mit dem Gen-Mais Mon810 verunreinigt sein darf. So sehen die Länder keinen Handlungsbedarf bei Verunreinigungen bis zu 0,1 Prozent. Diese Praxis verstößt nach Auffassung von Greenpeace und Bioland gegen das europäische Reinheitsgebot für Saatgut. Eine Verunreinigung von 0,1 Prozent bei Maissaatgut führt in der Praxis zu 80 bis 100 Gen-Pflanzen pro Hektar.

Es kann nicht sein, dass Informationen über Verunreinigungen von Saatgut erst über langwierige Behördenanfragen zugänglich werden oder gar von Betroffenen eingeklagt werden müssen„, sagt Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin von Greenpeace. „Verbraucher, Landwirte und Hersteller haben ein Recht auf Gentechnikfreiheit. Deshalb muss ein hundertprozentiges Reinheitsgebot für Saatgut gelten.“

Auch müssen die Pflanzen auf den Flächen vernichtet werden, auf denen versehentlich verunreinigtes Saatgut ausgesät wurde. Diese Felder müssen dann flurstückgenau im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingetragen werden, da hier trotz der Vernichtung noch gentechnisch veränderte Pflanzen in den Folgejahren keimen können. Zwar sieht das BVL diese Kategorie bereits vor, jedoch werden die Daten der Bundesländer bisher nicht an das Bundesamt gemeldet.

Pflanzen, die sich breit machen

Veröffentlicht: 6. Mai 2009 in Forschung, Garten, Umwelt
LogoDie einen kommen bei ihrem Anblick ins Schwärmen, andere bleiben ungerührt. Wieder andere bringt es fast auf die Palme, wenn sie sie entdecken: Die Rede ist von Archäo- und Neophyten, Pflanzen, die ursprünglich nicht in unseren Breiten beheimatet waren, sich hier aber mittlerweile breit gemacht haben. Diese Einwanderung hat Geschichte. 1855 wurde zum Beispiel die Kanadische Wasserpest eingeschleppt.

Der Biologie, Dr. Gregor Schmitz, Leiter des Botanischen Gartens der Universität Konstanz, ist Experte rund um die Einwanderer. Er sagt: „Die Einwanderer haben ganz gehörige Auswirkungen auf das natürliche Gefüge.“ Diese müssen nicht unbedingt negativ sein. Selbst das invasive Indische Springkraut wirkt nicht auf allen Ebenen verarmend. Nach seinen Untersuchungen sind beispielsweise die Blüten für Hummeln und Bienen attraktiver als die des heimischen Springkrautes. „Insgesamt habe ich gelernt, dass man sehr differenziert hinschauen muss, da die ökologischen Auswirkungen von vielen Parametern beeinflusst werden. So kann sich eine fremde Pflanzenart auf bestimmte heimische Arten negativ, auf andere dagegen positiv auswirken“, so Schmitz.

Um die Auswirkungen verständlich zu machen, ist im Botanischen Garten der Universität Konstanz ein „Invasionsbiologischer Lehrpfad“ eingerichtet. Hier tritt in einer Kampfarena Goldrute gegen den heimischen Rainfarn an. Wer gewinnt, wie viele Neophyten und Archäophyten es eigentlich gibt und welche ganz neuen heimlich in die Gärten eingewandet sind, sagt Dr. Gregor Schmitz in einer neuen Folge von „Im Gespräch“ unter http://www.uni-konstanz.de/news/imgespraech

Der Biologe Dr. Gregor Schmitz beschäftigt sich intensiv mit Archäo- und Neophyten,  Pflanzen die ursprünglich nicht in unseren Breiten zu finden sind. Sind diese neuen Bewohner immer negativ für die einheimische Natur? Sorgen sie vielleicht auch im positiven Sinne für mehr Vielfalt?

Der Tannenbaum ist weg

Veröffentlicht: 6. Januar 2008 in Garten, Persönliches

Der Tag begann nach einer viel zu kurzen Nacht (siehe „Webseiten programmieren„) auch viel zu früh, als gegen 6:00 Uhr der dumme Hund anfing zu bellen. Das hat man dann von fast volljährigen Töchtern, die gerne im Hellen heim kommen wollen.

Jedenfalls haben wir es heute dann geschafft den Weihnachtsbaum zu „entschmücken“ (weiß jemand wie das Gegenteil von schmücken heißt?), klein zu schnippeln und weg zu bringen. Die Äste dienen jetzt den Rest des Winters als zusätzlicher Frostschutz für einige Pflanzen im Garten.

Obwohl ich ehrlich glaube, dass es für meine beiden Keulenlilien (Cordyline australis) und mein indisches Blumenrohr (Canna indica) schon zu spät war. Naja, jetzt hilft eh nur noch abwarten und irgendwas trinken.

Heute Abend hab ich dann noch schnell 3 weitere Seiten programmiert. Die sind aber noch nicht online, weil sie noch nicht durch die Zensur (meine Gattin) sind.

Jetzt schau ich mir den Rest von Spiderman 2 an und blättere dabei ein bisschen in nem Garten Katalog.