DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN

Veröffentlicht: 20. April 2016 in Kalk, Köln, Kultur, Politik, Stadtbezirk Kalk, Termine
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Fluchtspuren verfolgen

0Wie ist es Heimat, Familie und Freunde verlassen zu müssen? Welche Hoffnungen und Sehnsüchte verleiten dazu, diese Schritte zu tun? Welche Sorgen und Ängste lassen einen stolpern und straucheln? Welche Gedanken lassen einen immer wieder aufstehen und beflügeln dazu, alle Hindernisse und Grenzen zu überwinden? Und wie fühlt es sich an, in Deutschland anzukommen? In „DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN“ erzählen vier Flüchtlinge ihre Geschichten, lassen an ihren Erinnerungen teilhaben und führen dabei durch Kalk – ein Viertel, dem die Erfahrungen von Flucht und Migration quasi eingeschrieben sind.   Charlott Dahmen und Karin Frommhagen haben die Produktion im Auftrag von Engagement Global entwickelt, um das omnipräsente Thema Flucht ein Stück begreifbarer zu machen. Die Bühne dafür ist ein ganzer Stadtteil in Köln. Via Audioguide leitet einer von vier Flüchtlingen aus Afghanistan, dem Irak, Somalia oder Syrien den Theatergänger durch Kalk und lässt ihn an seiner Geschichte teilhaben. Mit der Stimme im Ohr folgen die Besucher den Spuren seiner Flucht – nur der Flüchtling kennt den Weg durch das Viertel… Alle müssen ihren Weg alleine gehen – sind unsicher, auf sich gestellt, verlaufen sich vielleicht, fremd in diesem Stadtteil. Erst am Ende der gut zweistündigen Fußreise treffen sich alle in einem türkischen Café, wo sie ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen können.

Neben den professionellen Schauspielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen und an verschiedenen Orten Teil der Geschichte werden, sind auch Menschen aus dem Stadtteil wichtige Protagonisten. Gleichzeitig spielen Orte des täglichen Lebens im Stadtteil eine wichtige Rolle – Moscheen, ein marokkanisches Café, die Flüchtlingsberatung… Kunst und Realität schieben sich ineinander und ermöglichen so eine ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht. Die Hauptrolle spielen dabei stets die Flüchtlinge, die man zwar nicht sieht, aber deren Schicksale den einzelnen Menschen in der un(be)greifbaren Flüchtlingswelle erkennen lassen.

  • Mit Azizè Flittner, Katrin Nowak, Anas Ouriaghli, Tomasso Tessitori
  • Künstlerische Leitung & Produktionsleitung Charlott Dahmen & Karin Frommhagen 
  • Text & Dramaturgie Rosi Ulrich & Ensemble
  • Sprecherinnen & Sprecher Ralf Peters, Agnes Pollner, Tom Raczko, Nika Wanderer
  • Audioproduktion Ralph Lennartz Djoze & Tablas Bassem Hawar
  • Ausstattung Trixy Royeck & Ruth Spätling
  • Produktionsassistenz Dominique Tauch
  • Kommunikationsdesign Ute Brachwitz PR neurohr & andrä

Beteiligte Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil Köln-Kalk:

Premiere in Köln
3. Mai 2016, 17.30 Uhr

Weitere Aufführungen
4., 6., 10. und 18. Mai 2016, jeweils 17.30 Uhr
sowie 14. Mai 2016, 12.00 Uhr

Startpunkt
Parkhaus »Altes Heizkraftwerk«, Oberstes Parkdeck, Dillenburger Str. 72, 51105 Köln

Spieldauer
ca. 120 Minuten / bei jeder Witterung / festes Schuhwerk empfohlen

Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 8 Euro. Der Eintritt geht als Spende an die Präventions- und Hilfsinitiative 180°-Wende.

Karten-VVK
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KÖLNTICKET-HOTLINE : 0221-2801 

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