Was Jennifer Lopez und Kim Kardashian mit Umweltschutz zu tun haben

Veröffentlicht: 14. Februar 2016 in Für Sie gelesen, Gedanken, Klimaschutz, Klimawandel, Politik, Soziales, Stadtentwicklung, Tierschutz, Umwelt

Ökologisch bewusstes Handeln ist zum Schlagwort der Gegenwart geworden. Aber über ein Schlagwort hinaus, kommt es selten. Das kann umweltbewusste Engagierte, wie mich, manches mal fast zur Verzweiflung und an den Rand der Aufgabe bringen.

Es sind aber nicht nur technologische Änderungen erforderlich, um den „ökologischen Kollaps“ noch zu verhindern, sondern auch Veränderungen im menschlichen (Konsum-)Verhalten. Dazu müssten wir uns aber der menschlichen Grenzen bewusst werden, Umweltbedrohungen überhaupt wahrzunehmen und richtig zu beurteilen. Durch ein ökologisches Selbstwahrnehmungstraining beispielsweise könnten wir Bewertungskompetenz entwickeln, uns emotional stabilisieren sowie sensibilisieren und so mit der ökologischen Bedrohung nicht nur leben lernen, sondern uns ihr auch entgegenstellen.

Ich kämpfe jetzt schon seit rund 30 Jahren mit meinen bescheidenen Mitteln und oft vergeblich gegen die offensichtliche Ignoranz gegenüber unserer Umwelt. Dennoch mache ich weiter, denn während meines Studiums durfte ich einiges dazu lernen, zum Beispiel über unsere Grenzen und Möglichkeiten, überhaupt ökologisch bewusst zu handeln.

„Die Bedrohung durch Zerstörung unserer Lebensbedingungen hat sich weiter zugespitzt. Rein technologische Rettungsversuche erweisen sich als verkürzt. Eine effektive Bewältigung setzt die Veränderung unserer ökologischen Denk- und Verhaltensweisen voraus. Denn die wirkliche Katastrophe geschieht nicht draußen in der Erdatmosphäre, in den Gewässern und im Boden. Die wahre Katastrophe sind wir Menschen selbst. Die zentralen Fragen zur Umweltproblematik richten sich an die Psychologie: Weshalb zerstören wir fortwährend und gegen alles bessere Wissen unsere Lebensgrundlag

en und letztlich uns selbst, obwohl wir doch alle gerne und gut (über-)leben wollen? Was hindert uns an der erforderlichen Verhaltensänderung? Warum fühlen wir uns nicht betroffen, obwohl wir es doch sind? Erst die Analyse dieser katastrophalen psychologischen Mechanismen liefert Handlungsansätze für alle, die ökologische Probleme lösen wollen.“ (Autorenreferat zu Umweltkatastrophe Mensch; Sigrun Preuss)

Dieses umweltpsychologische (eines der ersten auf dem deutschen Markt) und höchst aufschlußreiche Werk kann den vielen im Umweltschutz tätigen oder daran interessierten Menschen die Augen öffnen, warum denn vieles nicht gelingen will und warum so viel Engagement anscheinend für den Arsch ist.

Da haben wir dann die Verbindung zu Jennifer Lopez  und Kim Kardashian. 😉

Welt am Arsch

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s