Aufruf: Fukushima überall? – Stoppt den Wahnsinn!

Veröffentlicht: 22. Februar 2014 in Atomdiskussion, DIE LINKE, Energiewende, Gesundheit, NRW, Politik, Umwelt

Auf nach Jülich am 8. März 2014 zur landesweiten Demo!

Wenige Tage vor dem 11. März 2014, wenn sich die Katastrohe von Fukushima zum dritten Mal jähren wird, werden Anti-Atom-Gruppen aus NRW und den angrenzenden Ländern und Nachbarländern mit einer Demonstration in Jülich die sofortige Abschaltung aller Atomanalagen fordern.

Fukushima ist NICHT weit von uns entfernt, die Opfer der Katastrophe von Fukushima sind uns sehr nahe. In Fukushima ist die Lage außer Kontrolle geraten. Niemand weiß, was wirklich passiert ist und was wirklich passiert. Der hoch radioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1 – 3 hat sich tief in den Boden gefressen. Niemand traut sich in Reaktor 4. Wer dies täte, müsste mit seinem sicheren und qualvollen Tod rechnen.
Aus internationaler Solidarität mit den uns nahen Opfern der Katastrophe  im japanischen Fukushima werden wir LINKE am 8. März mit in Jülich demonstrieren.

Fukushima ist überall! Auch wenn NRW kein Atomkraftwerk hat, ist es doch Drehscheibe der internationalen Atomwirtschaft.

  • In NRW sitzen die Zentralen der Atomkonzerne RWE (Essen) und EON (Düsseldorf).
  • Rot-Grünen Landesregierungen haben wir den Weiterbetrieb und Ausbau der atomwaffentauglichen Atomfabrik von Gronau zu verdanken, die 10 Prozent aller AKWs weltweit mit Uran versorgt. 2005 erlaubte die damalige rot-grüne Landesregierung (remember Bärbel Höhn?) den Ausbau der Fabrik, was de facto eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten bedeutete. Die derzeitige rot-grüne Landesregierung läßt Gronau weiterlaufen, hofft auf eine „rechtssichere Beendigung der Urananreicherungsanlage“. Mit anderen Worten: solange die Betreiberfirma URENCO mit Schadensersatzforderungen droht, lässt man die Finger von der Atomfabrik.
  • Jülich steckt in einer radioaktiven Sackgasse. 152 Castorbehälter mit 288 161 stark radioaktiven Brennelement-Kugeln aus dem ehemaligen AVR-Versuchsreaktor lagern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich, einem erdbebengefährdeten Gebiet. Das Lager, darin sind sich Experten aller Couleur einig, entspricht nicht dem aktuellen Stand der Technik. Eine Verlagerung, sei es nach Ahaus, sei es in die USA oder sonstwohin ist keine Lösung,

Die Lage ist ernst. 1978 ist Jülich schon einmal nur knapp an einer großen Atomkatastrophe vorbeigeschlittert.

FÜR DIE SOFORTIGE ABSCHALTUNG ALLER ATOMANLAGEN!

Kommt zur Demonstration am 8. März nach Jülich!
Beginn: 13:00 Uhr auf den Walramplatz (Turmstrasse)
Treffpunkt in Köln ist vor dem Bodyshop im Kölner Haptbahnhof (Innen)

um 11:45.

Wir nehmen um 11:15 den Zug auf Gleis 9 Richtung Düren.

Kosten – je nach Anzahl der MitfahrerInnen 9€ – 14€
Weitere Informationen unter www.westcastor.de

Der Aufruf der Anti-Atom-Initiativen ist hier zu finden; wo ihr euch auch als Unterstützer_innen eintragen könnt: http://www.westcastor.de/aufruf.html

Deutsche Seite japanischer Anti-Atom-Aktivisten: Atomkraftfreie Welt SAYONARA GENPATSU Düsseldorf e. V.

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