Schießplatz in Ostheim – zu giftig für Nutzung als Park- und Freizeitanlage

Veröffentlicht: 17. April 2013 in Bezirksvertretung, Gesundheit, Köln, Ostheim, Politik, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung, Umwelt, Umweltausschuss

Die Verwaltung wird dem Ausschuss Umwelt und Grün und hoffentlich auch der Bezirksvertretung in deren kommenden Sitzungen mitteilen, dass

Prüfwertüberschreitungen für den Wirkungspfad Boden-Mensch hinsichtlich der Nutzung als Park- und Freizeitanlage für die Gesamtgehalte Arsen, Blei sowie Benzo(a)pyren (Wurfscheiben) und Antimon vorliegen.

Und dass der Bereich des ehemaligen Schießplatzes bis zum Abschluss der endgültigen Sicherung bzw. Sanierung formal gesperrt und umzäunt bleibt.

Wann mit dieser Sicherung und Sanierung zu rechnen ist, lässt sie offen. Wir wissen, dass in Köln nichts länger hält als ein Provisorium und dass man hier sicher damit kalkuliert, dass im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache wächst.

Ob man sich über eine andere Aussage eher sorgen sollte oder darauf freuen, weiß ich noch nicht genau. So heißt es in der Mitteilung:

Eine Gefahrenbeurteilung, ob durch die festgestellten Bodenbelastungen eine Gefährdung des Grundwassers eingetreten oder in Zukunft zu befürchten ist, steht noch aus, soll aber in Kürze erfolgen.

Vielleicht könnte eine zukünftige Gefährdung des Grundwassers ja doch noch Schwung in die Sache bringen. Dagegen ist die Unsicherheit, ob diese nicht schon eingetreten ist natürlich sehr bedenklich.

Wer sich die Original-Mitteilung plus Anlage mal ansehen möchte:

Mitteilung DS 1287/2013

Anlage

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