Verkehrsberuhigung und Umgestaltung in den letzten 15 Jahren

Veröffentlicht: 21. Februar 2013 in Bezirksvertretung, DIE LINKE, Kalk, Köln, Politik, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung, Umwelt
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Verkehrsberuhigung und Umgestaltung an Kalk-Mülheimer Straße und Vietorstraße in Köln-Kalk in den letzten 15 Jahren und in Zukunft

Der Rat der Stadt Köln hat am 29.06.1995 einstimmig beschlossen, das GVK-Hauptstraßennetz im Stadtbezirk Kalk durch eine neue „überörtliche Hauptstraße“, die „Westumgehung Kalk“, zu erweitern. In seiner Sitzung vom 23. Juni 1998 hat der Rat der Stadt Köln dann gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen die 93. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bezirk 8, Köln-Kalk – Arbeitstitel: Westumgehung Kalk (örtliche Hauptverkehrsstraße) beschlossen.

In der Begründung der damaligen Beschlussvorlage heißt es unter anderem:

Diese Verbindung wird zur Verkehrsentlastung des Wohnquartiers zwischen der Kalk-Mülheimer Straße und der Vietorstraße wesentlich beitragen. Da diese beiden Straßen heute als Einbahnstraßen werktäglich mit ca. 12.000 Kfz belastet sind und die Straßenquerschnitte eigentlich nicht ausreichen, um alle an sie gestellten Funktionen, hier besonders auch Wohnen, hinreichend zu erfüllen, ist die Notwendigkeit der Entlastung seit langem zwingend geboten.

[…]

Durch die Westumgehung Kalk verändert sich die Verkehrsbelastung in angrenzenden Straßen in Kalk. Es ist damit zu rechnen, daß durch die Verbindung zwischen der Deutz-Kalker Hauptstraße und der B 55 n ein erheblicher Teil des Verbindungsverkehrs auf die Westumgehung Kalk verlagert wird. Die Zahlen des Verkehrsgutachtens bestätigen dies.

Die Entlastungseffekte für Teile von Kalk, die der Wohnnutzung dienen, sind als positiv zu bewerten. 

Heute heißt diese Westumgehung Walter-Pauli-Ring beziehungsweise Straße des 17. Juni.

Seit dem Beschluss zur Änderung des FNP sind beinahe 15 Jahre vergangen.

Da stellen sich doch die folgenden Fragen um deren Beantwortung ich auf der Sitzung der Kalker Bezirksvertretung am 28. Februar bitte:

  1. in welchem Maße haben sich die damals auf Grund des Verkehrsgutachtens erstellten Prognosen über die Verkehrsbelastung in Kalk erfüllt und insbesondere welche Entlastung der Kalk-Mülheimer Straße und der Vietorstraße ist tatsächlich feststellbar?
  2. welche Maßnahmen hat die Verwaltung seit dem zur Verkehrsberuhigung und Wohnumfeldverbesserung im zu entlastenden Wohngebiet und insbesondere auf der Kalk-Mülheimer Straße und der Vietorstraße ergriffen oder geplant und in welchem Umsetzungsstand befinden sich diese?
  3. Können die Kalk-Mülheimer Straße und die Vietorstraße heute alle an sie gestellten Funktionen, hier besonders auch Wohnen und zwischenzeitlich auch Anpassung an den bevorstehenden Klimawandel und Anpassung an geänderte Mobilitätsverhalten  hinreichend erfüllen?
  4. welche Maßnahmen hält die Verwaltung über die bereits in Planung und Ausführung befindlichen hinaus, für sinnvoll, damit die genannten Straßen im Wohngebiet die Funktionen „Wohnen“ und „Anpassung an den Klimawandel“, aber auch „Anpassung an geänderte Mobilitätsverhalten“, nicht nur hinreichend, sondern optimal erfüllen können?
  5. Wann ist mit entsprechenden Beschlussvorlagen in den Ausschüssen des Rates der Stadt Köln und in der Bezirksvertretung 8 – Köln-Kalk zu rechnen und wie lange wird die Umsetzung dann voraussichtlich dauern?

Hier auf der Seite der Stadt Köln

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