Fraktion DIE LINKE fordert Erhalt der Sozialraumkoordinatoren

Veröffentlicht: 28. Januar 2013 in Armut, DIE LINKE, Für Sie gelesen, Köln, Politik, Soziales, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung
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DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bedauert die mangelnde Einsicht bei Verwaltung und SPD, die Kürzungen zu Lasten der Sozialraumkoordinatoren zurück zu nehmen. Bei einer SPD-Veranstaltung favorisierten sowohl die Beigeordnete Frau Dr. Klein, als auch die SPD nun weiterhin die Kürzung der Stellen mit Aufgabenübertragung auf die Bürgeramtsleiter.

Das sozialpolitische Handeln muss sowohl gesamtstädtisch als auch sozialräumlich ausgerichtet sein. Ratsmitglieder und Bezirksvertreter der LINKEN haben in diversen Gesprächen mit Sozialraumkoordinatoren festgestellt, dass eine Kürzung derer Stellen nicht nur zu einer Schwächung, sondern zur nachhaltigen Zerstörung der aufgebauten Netzwerke führen wird.
Fraktionssprecherin Gisela Stahlhofen mahnt:

Das, was hier mit einem Federstrich zerstört werden soll, lässt sich nicht einfach wieder initialisieren, wenn mal genug Geld da sein sollte. Hier werden gewachsene und bewährte Strukturen dauerhaft gefährdet.

Sozialpolitik ist explizite Fach-, aber insbesondere Querschnittspolitik, um die Lebenswelten breiter Bevölkerungsschichten im Blick zu haben. Diese Aufgabe erfüllen die Sozialraumkoordinatoren aus den verschiedenen Bereich optimal. Sie verfügen über Qualifizierungen, Fachkompetenzen und eine Unabhängigkeit, die naturgemäß bei Verwaltungsfachkräften nicht gegeben ist.

Fraktionssprecher Jörg Detjen erläutert:

In den bestehenden elf und in zukünftig zusätzlichen Sozialräumen muss koordinierte Arbeit geleistet werden. Partizipation, Selbsthilfe und Bürgerengagement können aber nicht gefördert werden, wenn die Verwaltung die Verantwortung wieder selbst übernimmt.

Durch eine bürgernahe Quartiers- (Veedels-) und Sozialraumpolitik wird eine Spaltung innerhalb der Stadtteile und Stadtbezirke verhindert, ein Stück für soziale Balance gesorgt und es werden bereits benachteiligte Quartiere wieder attraktiver gemacht. Dafür bedarf es dringend eines Erhaltes der Sozialraumkoordinatoren und der Zusetzung weitere Gemeinwesenarbeiter.

Quelle: Pressemitteilung DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln

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