Fragen des ADFC Köln beantwortet

Veröffentlicht: 10. Mai 2012 in DIE LINKE, Gesundheit, Köln, Klimaschutz, Landtagswahl NRW 2012, NRW, Persönliches, Politik, Stadtentwicklung, Umwelt, Umweltausschuss

Sehr geehrter Herr Bersch,
vielen Dank für die zugeschickten Fragen.

Bitte lassen Sie mich vorausschicken, dass ich aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und leider auch länger als mir lieb ist) nicht Radfahren kann und darf. Dementsprechend muss ich Fragen hiernach mit „Nein“ beantworten.
1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, selbstverständlich. Ich sehe das nicht nur als Notwendigkeit, sondern das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aber nicht nur an diesem EINEN Punkt.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja, aber nicht nur dort. Aufklärung tut auch auf der rechten Rheinseite Not.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat und für mein Ehrenamt bin ich fast ausschließlich mit ÖPNV und zu Fuß unterwegs. (s.o.)

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, natürlich die Zeit der Autostädte muss vorbei sein.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, denn ich bin davon überzeugt, dass die derzeit propagierte, Elektro-Mobilität vor allem auf Zweirädern stattfinden wird.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  und nicht nur zur Arbeit, sondern auch zum Einkaufen. Hierzu müssen aber auch öffentliche und private Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. Auch Vermieter, müssen ihren Mietern eine sichere Möglichkeit geben, das Fahhrad zu Hause unter zu bringen.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  (s.o.) nun, ich bin mit meinem „zu Fuß“ und der Nutzung des ÖPNV auch ein Vorbild.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Das ist eine logische Konsquenz auch aus meinem Engagement in der Umweltpolitik. Es wird hierdurch ja nicht nur Geld gespart, sondern praktischer Umwelt- undKlimaschutz betrieben.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja, aber eigentlich ist mir das noch zu wenig.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Dies muss derzeit leider durch passive Teilnahme geschehen (s.o.), aber Einladungen und Aufrufen sehe ich trotzdem mit Freude entgegen, auch wenn ich kein Landtagsabgeordneter werde.

Gestatten Sie mir, darauf hinzuweisen, dass der von mir geleitete Arbeitskreis Umwelt der LINKEn am 23.06. – also während der Rad-Woche, eine kritische Fahrradtour durch Ehrenfeld veranstaltet, mit anschließender Diskussion. Gerne dürfen Sie, oder Mitglieder Ihres Vereins daran teilnehmen.

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