Abgeordnetenwatch benachteiligt Kanidaten ohne Geld

Veröffentlicht: 14. April 2012 in DIE LINKE, Für Sie gelesen, Landtagswahl NRW 2012, NRW, Persönliches, Politik, Soziales

Am 11. April erhielt ich eine Mail von Abgeordnetenwatch, dass ich bitte meinen so genannten „Grundeintrag“ auf Abgeordnetenwatch.de überprüfen möchte.

Okay, man hatte dort aus „HP“ das ewig nervende „Hans-Peter“ gemacht, wobei mir keiner sagen kann, wie die auf diese Schnapsidee kamen. Ich korrigierte also meinen Vornamen und machte alle Angaben, die ich dort machen konnte.

Anschließend erhielt ich auf der Homepage von Abgeordnetenwatch dann das Angebot, mein Profil erweitern zu dürfen. Das allerdings würde mich mit „Frühbucherrabatt“ dann einmalig 129 € kosten. Dafür bekäme ich dann folgende Zusatzfeatures:

Ihre Termine, Ihr persönlicher Wahlkampfkalender
Ihr Portrait, stellen Sie ein persönliches Bild von sich ein
Ihre Ziele, stellen Sie Ihren Wählern Ihre politischen Ziele vor
Ihre Biografie, stellen Sie sich selbst als Person vor
Ihre Links, verlinken Sie Ihre Website, twitter, facebook, etc
Wer also Geld genug hat oder von seiner Partei finanziell gefördert wird, kann auf dem „überparteiliche und gemeinnützige Internetportal www.abgeordnetenwatch.de “ Wahlwerbung für sich machen.
Das finde ich unredlich und undemokratisch. Warum werden denn auch Wahlchancen schon wieder vom Geldbeutel abhängig gemacht? Eine Spende wäre selbverständlich gewesen, aber nur, wenn es eine Chancengerechtigkeit gegeben hätte.
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