Kalkberg am Samstag: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Veröffentlicht: 9. Februar 2012 in Bezirksvertretung, Für Sie gelesen, Kalk, Köln, Politik, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung, Umwelt

Heute Nachmittag erhielt ich eine Email deren Inhalt ich hier widergebe, da sie direkt den Artikel „Bauen, Tafeln und Feuer auf dem Kalkberg“ betrifft:

heute morgen bekam ich einen Anruf von Herrn Auer, dem Anwalt der GSE (die GSE ist die Eigentümergesellschaft, der der Kalkberg gehört). Herr Auer hat uns im Namen seines Mandanten das Betreten des Kalkbergs am Samstag untersagt. Insbesondere befürchtet er eine Beschädigung der Deponieabdichtung, wenn wir dort bauen (damit spielte er auf die Treppe zur Stegerwaldsiedlung an), und „das könnte sehr teuer werden“. Da wir noch kein eingetragener Verein sind, sondern als Bürgerinitiative keine feste Rechtsform haben, wäre ich als zu der Aktion aufrufender persönlich haftbar. Zugleich ließ Herr Auer die Bereitschaft der GSE erkennen, unter der Bedingung, dass wir keine Beschädigungen vornehmen, eine Bespielung des Berges zu dulden. Dazu wollen wir uns in der Woche 27. Februar bis 2. März mit der GSE zusammensetzen, um zu überlegen, unter welchen Prämissen die GSE einer Bespielung des Berges zustimmen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß wir „nicht vorher bereits Fakten schaffen“. Deshalb müssen wir die Aktion auf dem Kalkberg am Samstag  leider abblasen. Dafür freuen wir uns auf das Gespräch mit der GSE, denn es wäre natürlich schön, wenn wir unsere Aktionen in Zukunft mit deren Einverständnis durchführen könnten.

Auch wenn es uns unangenehm ist, nun schon zum zweiten mal eine Aktion auf dem Berg abzusagen (im Januar war es das Wetter) und stattdessen wieder vor das Rathaus zu rufen: Am Dienstag, den 14. Februar um 15.30h findet die erste Ratssitzung im neuen Jahr statt. Wir wollen ab 15.15h wieder präsent sein, diesmal aber nicht mit 50 oder 100 Leuten, sondern mindestens mit den 150 Leuten, die zuletzt auch auf dem Berg waren und geholfen haben, den Schriftzug zu bauen (besser wären 200). Wir wollen den Ratsmitgliedern zeigen, was Lärm ist, bei dem man sich nicht mehr unterhalten kann: Deshalb: Bringt statt Gitarren und Harmonikas Rasseln, Tröten, Trillerpfeifen, Ratschen, die dicke Trumm etc. mit.  Damit so ein wiederholtes Auftauchen vor dem Rathaus Sinn macht, ist es wichtig, dass wir von mal zu mal mehr werden. Deshalb: Wenn Ihr es irgendwie einrichten könnt, nehmt den Termin war und notfalls einen halben Tag Urlaub, holt die Kinder früher aus der KITA ab, bringt  Eure Verabredung einfach mit, trommelt Freunde, Bekannte und Verwandte zusammen! Kalk heißt auf Türkisch immernoch „Erhebe Dich“!

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