KÖLNER lassen keinen allein – Westfalen und Bayern sehen das anders

Veröffentlicht: 20. Januar 2012 in DIE LINKE, Köln, Politik, Stadtbezirk Kalk

Mit einer Kampagne für mehr Zivilcourage kämpfte die Polizei gemeinsam mit der Stadt seit 1999 gegen das Wegsehen, die Gleichgültigkeit und Ignoranz:
die Bevölkerung sollte zum aktiven Element werden.

In einer Bürgerumfrage im darauffolgenden Jahr kannten bereits 80% der Kölner die Kampagne”, freute sich Heike Afflerbach von der Polizei Köln noch im Jahr 2000.

In den Hinweisen damals hieß es:
Machen Sie lautstark auf die Situation aufmerksam.
Nicht Selbstjustiz ist gefragt, sondern ‚Flagge zeigen‘, andere mobilisieren, beherztes handeln, …

Die Aktion wurde weiter Ausgebaut: Zu den Plakaten, Postern,Infomaterial, Veranstaltungen und Schildern mit Handlungsanweisungen kamen Anfang 2005 zwei Straßenbahn-Garnituren hinzu.

Doch in der Kampagne hieß es eben: KÖLNER lassen keinen allein. Wer will es also dem Westfalen Roters (Oberbürgermeister) oder dem Bayern Albers (Polizeipräsident) verdenken, dass sie sich hier nicht angesporchen fühlen?

Während also die KÖLNER weiter lautstark auf die Situation aufmerksam machen werden und in Kalk den Faschisten keinen Fußbreit gönnen werden, dürfen sich Oberbürgermeister und Polizeipräsident von der Bevölkerung abwenden und sich um Steinpilze am Dom kümmern.
Am besten ignoriert die Kölner Polizei auch die angemeldeten Gegendemonstrationen und lässt uns zur Veranstaltung der Rechten durch. Wir wollen ja nur mal „vernünftig mit ihnen reden„.

http://www.clausludwig.de/index.php/antifa/115-kalkmachtdicht2

http://www.antifa-koeln.net/index.php/archiv/antifaschismus-neonazismus-a-rechtspopulismus/rechspopuslismus/item/kalk-macht-dicht-20

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Kommentare
  1. Torsten Loeser sagt:

    Wir lassen uns doch nicht den Widerstand verbieten!!!

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