Kurzbericht aus BV8 – Kalk: Hubschrauber kommt, Pro Köln flippt aus, Sozialräume bleiben

Veröffentlicht: 9. Dezember 2011 in Bezirksvertretung, DIE LINKE, Höhenberg, Humboldt, Kalk, Köln, Neubrück, NRW, Ostheim, Politik, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung, Umwelt, Umweltausschuss, Vingst

Der Hubschrauberflughafen im Wohngebiet wurde mit den Stimmen von CDU, SPD und dem Grünen Timon Delawari beschlossen.
Die Aussichtsplattform auf dem Kalkberg einstimmig.

Stadtdirektor Kahlen hielt einen längeren Vortrag, der weniger neue Faktenlage, als mehr Appell war.
Er ging dabei mehrfach auf die Anfragen und Nachfragen des „Herrn Fischer“ ein.
Er räumte ein, dass der Politik noch nicht alle Informationen vorlägen, so auch dass sicher niemand die Anlage 18 (Gutachten DMT 37 Seiten) gelesen habe und dass die Anlage 19, nämlich die Zusammenfassung der Bürgerinformation noch gar nicht vorläge.
Prof. Drösemeier gab in der Diskussion mit mir indirekt zu verstehen, dass er vom obigen Gutachten nicht viel halte. Ich hatte daraus zitiert, dass es noch keine chemische Untersuchung bezüglich der Aufschüttung am Kalkberg gäbe und er behauptete, man wisse wohl aus was der Berg bestünde.

Meine schriftliche Anfrage war im Übrigen auch beantwortet (5047_2011_Beantwortung_einer_Anfrage_(BV)) und ich habe mich ganz artig bedankt, dass auch auf meine Anfrage vom Juni nach der Plattform und den Probeflügen reagiert wurde, indem das eine eingeplant und das andere durchgeführt wurde.

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Ein weiterer wichtiger Punkt war die Weiterförderung der Sozialräume.

Der LINKE-Antrag aus dem Sozialausschuss wurde ganz leicht abgeändert, indem man aus „Beteiligung der Politik“ genauer „Beteiligung des Rates und der Bezirksvertretung“ machte. Dann war er für SPD, Grüne, Delawari und mich zustimmungsfähig und die CDU enthielt sich. Damit ist Kalk jetzt Pilot bei den Entscheidungen!

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Po Köln hatte einen Antrag zu Räumung und Abriss des Autonomen Zentrums eingebracht und auf ihrer website für gestern mobilisiert. In der Tat war eine handvoll recht extrem Rechten aufgeschlagen und wurden wie z.B. Uckermann auch noch nachträglich per Telefon herbei bestellt.
Während der Regensburger Wiener seinen Wortbeitrag hielt fühlte er sich angeblich durch eine Bemerkung seines Sitznachbarn Fischer gestört und provoziert, woraufhin es zu Unruhen im Publikum kam, die schließlich zu einer Sitzungsunterbrechung führten.

Im Anschluss ging es dann relativ ruhig weiter und der Wiener verließ die von ihm und den seinen in die Länge gezogene Versammlung der Bezirksvertretung frühzeitig.

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