Grün – aber gepflegt muss es sein!

Veröffentlicht: 7. September 2010 in Köln, Klimaschutz, Nicht kategorisiert, Politik, Umwelt, Umweltausschuss

Grünanlagen sind für eine Großstadt unverzichtbar, gerade auch vor dem Hintergrund des Klimawandels. Sie können ihre vielfältigen Aufgaben als Naherholungsorte, Abkühlungszone und Lebensraum für Pflanzen und Tiere aber nur erfüllen, wenn sie gepflegt werden. Selbst Naturschutzgebiete wie die Heidelandschaften würden ohne Pflege verschwinden.

Wenn die einzige Pflege städtischer Grünanlagen auf den Erhalt der Verkehrssicherheit abzielt, dann lässt  an sie entweder verwildern (dort, wo es die Sicherheit nicht gefährdet) oder es findet ein radikaler Kahlschlag statt: Von Bäumen und Sträuchern bewachsene Grünstreifen werden gerodet und mit Gras besät, da diese den Verkehr nicht stören.

  • nichtgepflegte und damit ungemähte Rasenflächen sind als Liege- oder Spielwiese für die Bevölkerung weder erkenn- noch nutzbar.
  • öffentliche Fußballfelder wie beispielsweise in der Merheimer Heide sind mit kniehohem Bewuchs nicht mehr bespielbar.
  • verwilderte Grünanlagen werden wilden Müll anziehen.
  • gerodete bzw. „auf Stock“ geschnittene Anlagen können weder für Tier noch Mensch ihre Aufgaben erfüllen.

Öffentliches Grün braucht öffentliche und professionelle Pflege. Die Schäden werden ansonsten in absehbarer Zeit sichtbar und spürbar werden. Später die Vernachlässigungen und Fehler zu beheben, würde deutlich teurer werden.

Einsparung 2010: 125.000 Euro;

Einsparung 2011: 250.000 Euro

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