PM: Autonomes Zentrum erhalten

Veröffentlicht: 29. Juni 2010 in Bezirksvertretung, Kalk, Köln, Politik, Stadtbezirk Kalk, Stadtentwicklung

Bedrohungsszenario muss aufhören

Das Autonome Zentrum gehört nach Kalk und soll hier bleiben“, stellt HP Fischer, Bezirksvertreter der LINKEN in Kalk, fest. Fischer, der LINKE Ratsherr Claus Ludwig und viele andere waren schon um 6:00 vor dem Autonomen Zentrum in Kalk erschienen, um dieses vor einer befürchteten Räumung zu schützen.

Fischer führt aus: „Es gibt nicht nur den Kampf zur Sicherung von bereits bestehenden Einrichtungen sondern auch den Kampf  für Auf- und Ausbau von mehr Jugendeinrichtungen und autonomen Jugendzentren.“

Das AZ in Kalk bringt der Stadt eine so genannte WinWin-Situation. Es gibt unkommerzielle Angebote, die sonst nicht möglich wären. So ist man gerade dabei einen Raum im Gebäude zum Kino um zu bauen.

Die Stadt kostet das nichts. Die Eigentümerin Savo GmbH zahlt seit Jahren die anfallenden Nebenkosten, ohne Gebäude und Gelände verwerten zu können bzw. zu wollen. Sogar einen Glasfaseranschluss ließ man legen, ohne einen Nutzer zu haben. Bei einer regulären Nutzung als AZ, könnte sie diese Kosten weiter reichen.

Nach einer Räumung käme es in Kalk wie im Barmer Block zu einem Abriss, um eine Wiederbesetzung zu verhindern. Abriss aber bedeutet Brachgelände. Brachgelände hat Kalk genug.

Das andauernde Bedrohungsszenario muss aufhören und der Oberbürgermeister muss ein positives Signal an die Besetzer senden. Vor der Wahl hieß es, dass es dem damaligen Kandidaten Roters ‚eine Herzensangelegenheit’ sei und in Herzensangelegenheiten lässt man sich nicht reinreden, auch nicht von der eigenen Partei “, macht Fischer klar.

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Kommentare
  1. Stadt Köln sagt:

    Stadt wird besetzte Kantine überprüfen

    Hinweise auf zahlreiche bauliche Mängel von besetztem Gebäude

    Wie öffentlich mitgeteilt wurde, weist die seit April besetzte ehemalige KHD-Betriebskantine an der Wiersbergstraße zahlreiche bauliche Mängel auf. Die Inhaberin hat gegen die Besetzung des Gebäudes bereits straf- und zivilrechtliche Schritte unternommen. Insbesondere weil durch die Besetzer Veranstaltungen in dem Gebäude angekündigt worden sind, sieht sich die Stadt Köln veranlasst, die Zustände vor Ort zu überprüfen. Ein möglicher Termin für diese Begehung war für den heutigen Dienstag vorgesehen. Die Stadt Köln hatte deshalb vorsorglich ein Amtshilfeersuchen an die Polizei gestellt.

    Der Termin musste jedoch verschoben werden, da noch weitere Informationen ausgewertet werden müssen. Die Begehung wird deshalb neu angesetzt. Die Stadt Köln wird eine Woche vorab über den Termin informieren.

    Diese Information wurde auch den Vertretern der „Kampagne Pyranha“ übermittelt, die am heutigen Dienstag im Historischen Rathaus erschienen waren, um mit Oberbürgermeister Jürgen Roters zu sprechen. Dies war jedoch aus terminlichen Gründen nicht möglich. Stattdessen sicherte Oberbürgermeister Roters zu, am 1. Juli 2010 mit drei Vertretern der Initiative ein Gespräch ab 9:30 Uhr zu führen. Von der „Kampagne Pyranha“ wurde die Befürchtung geäußert, dass das Gebäude in Kalk vor diesem Termin geräumt werden könnte. Der Oberbürgermeister sicherte zu, dass dies nicht geschehen wird.

    Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gregor Timmer

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