Verwaltung: Versprochen – gebrochen

Veröffentlicht: 31. Dezember 2009 in DIE LINKE, Köln, Neubrück, Stadtbezirk Kalk, Umwelt

Im BLOG-Eintrag „Anfrage als Dauerbrenner“ vom 12. Dezember hieß der letzte Satz:

Die Sanierung des Weges jedenfalls wurde nun für 2010 versprochen. Apropos versprochen: Versprochen wurde auch, dass ein dort in 2008 angepflanzter Baum noch in diesem Jahr seine Schutzbügel erhalten soll. – Wer’s glaubt.
DIE LINKE jedenfalls bleibt am Ball, wie versprochen.

Weil DIE LINKE. im Juni folgende Frage gestellt hatte:
Im oben beschriebenen Bereich kam es im vergangenen Jahr zu einer Baumer-satzpflanzung. Wird die Verwaltung das in der Baumschutzsatzung unter § 3 Ab-satz 2 vorgesehene Verbot der „Verfestigung der Baumscheibe durch das Abstellen von Kraftfahrzeugen, schweren Gerätschaften, Baumaterialien o. Ä“ durchsetzen indem die Baumscheibe entsprechend gesichert wird?„, hatte die Verwaltung in ihrer Reaktion folgendes geschrieben:
Die Verwaltung beabsichtigt, die Baumscheibe noch im Laufe dieses Jahres mit zwei Baumbügeln vor einem Befahren zu schützen.

Heute (31.12.2009) Mittag um 12:00 Uhr habe ich das unten stehende Foto gemacht, das eindeutig beweist, dass der Baum auch diesen Jahreswechsel ohne ausreichenden Schutz begehen wird.

Die Stadt ist ein schlechtes Vorbild und erwartet von ihren Einwohnern das Gegenteil ihres eigenen Verhaltens. So nicht!

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Kommentare
  1. haeppi sagt:

    2010 ist jetzt schon 13,5 Stunden alt.
    Es bleiben also ab jetzt 364 Tage und 11,5 Stunden 😉

  2. Sabine sagt:

    Verwaltungsmühlen mahlen langsam :((……vieleicht schaffen Sie es ja innerhalb des Jahres

  3. Baumschützer sagt:

    Die Baumschutzsatzung der Stadt Köln (http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf63/1.pdf) schreibt in § 3:
    (1) Im Geltungsbereich dieser Satzung sind alle Handlungen verboten,
    die geeignet sind, geschützte Bäume zu zerstören oder zu beschädigen;…
    (2) Unter die Verbote des Absatzes 1 fallen auch Einwirkungen auf
    den Raum (Wurzel- und Kronenbereich), den geschützte Bäume
    zur Existenz benötigen und die zur Schädigung oder zum
    Absterben des Baumes führen oder führen können.
    Verboten sind insbesondere:
    – Verfestigung der Baumscheibe durch das Abstellen von Kraftfahrzeugen,
    schweren Gerätschaften, Baumaterialien o. Ä.,

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