Stadtteilzeitung Ostheim

Veröffentlicht: 13. August 2009 in DIE LINKE, Köln, Ostheim, Stadtbezirk Kalk

Die Anlauf- und Koordinierungsstelle Ostheim gibt in regelmäßigen Abständen eine Stadtteilzeitung für Ostheim heraus. In der AG-Redaktionsteam sitzen Rolf Blandow, Susana dos Santos und Axel Kramer.

Das Redaktionsteam der Stadtteilzeitung Ostheim möchte mit der nächsten Ausgabe ein bisschen politische Aufklärungsarbeit leisten, um der Wahlmüdigkeit etwas vorzubeugen.
Jeder Ratskandidat des Wahlkreis 45 (Ostheim/Neubrück) der großen demokratischen Parteien erhält deshalb die Möglichkeit in 1500 Zeichen sich möglichst konkret und präzise zu folgenden Themenbereichen zu äußern:

1. Zur Situation in der Gernsheimer Strasse
2. Zur Verkehrssituation in Ostheim
3. Zum Thema: „Millionenacker“ (Waldbadsiedlung)
4. Zum Thema: Bildung und Betreuung in Ostheim
5. Zum Thema: Sicherheit und Sauberkeit in Ostheim

Der Erscheinungstermin ist der 20. August.

Hier vorab meine Antwort:

Ostheims Einwohnerzahl stagniert. Ein neues Wohnviertel wird Ostheim gut tun. Die Saarsiedlung war das erste großflächige Bauprojekt mit Ein- und Zweifamilienhäusern, ihr folgten das Badener- und das Bergstraßen-Viertel. Nun folgt eine konsequente Weiterentwicklung mit integriertem sozialem Wohnungsbau. Aus Fehlern der 70er Jahre in der Gernsheimer Straße muss gelernt werden. Denn dieses „Musterbeispiel des sozialen Wohnungsbaus“ zeigt, dass es so nicht geht. Sozialer Wohnungsbau muss mit anderen Wohnungsangeboten integriert werden. Allerdings verlangt die Verödung durch Langzeiterwerbslosigkeit und Armut der Bewohner zumindest auch stadtweite Konzepte zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung statt Hartz IV.
Ostheims große Straßen waren schon immer Hauptverbindungswege. Früher ein Vorteil – heute ein erheblicher Störfaktor: Der motorisierte Individualverkehr muss reduziert werden.
Wir fordern Umleitungen für den Durchgangsverkehr, Mischflächen und sichere Radwege. Die KVB muss ausgebaut werden. Wir stehen für eine Durchfahrt der neuen Linie 158 von der LVR-Klinik bis zur neuen Siedlung am Langendahlweg und im Sommer bis zum Vingster Bad.
Straßen, Plätze und Grünanlagen müssen ansprechend, seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden. Öffentlicher Raum muss einladend und lebendig gestaltet sein. Besser als Verbotsschilder schützt es, wenn Plätze und Anlagen gerne, oft und von vielen genutzt werden, da so die Hemmschwellen und die soziale Kontrolle steigen.
Ostheim braucht mehr und kostenfreie Ganztags- und KiTaplätze mit besserer Ausstattung! Kinder und Jugendliche verlangen Respekt und Akzeptanz, sie brauchen Freiräume und Förderung.

Natürlich hätte man zu diesen Themen noch viel mehr schreiben müssen und können, doch auch so hatte ich schon fast 200 Zeichen mehr, als mir zugedacht waren.

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