Ortstermin: Mit dem Bus in die Merheimer Kliniken

Veröffentlicht: 5. Mai 2009 in Für Sie gelesen, Köln, Merheim, Ostheim, Stadtbezirk Kalk, Vingst

„Kliniken stehen auf dem Fahrplan“ überschreibt der Kölner Stadtanzeiger in seiner heutigen Ausgabe einen Artikel zum Thema „Anbindung der Merheimer Krankenhäuser an das Nahverkehrssystem.“

Wer letzte Woche Dienstag bei der Sitzung der Bezirksvertretung Kalk war, der erfährt nicht viel neues aber zumeist sind da nicht so viele Leute, wie es eigentlich wünschenswert ist. Jedenfalls legte die Verwaltung zwei verschiedene Varianten zur Umsetzung der Anbindung vor.

Favorit von KVB und Stadt ist dabei die Einrichtung der ganz neuen Buslinie 158, die im 30-Minuten-Takt von der Straßenbahnhaltestelle Merheim am Kieskauler Weg aus als Pendelbus zunächst die Neubauten, dann das Krankenhaus und auch die Rheinische Landesklinik (LVR-Klinik) anfährt.

Alternativ sei auch eine zusätzliche Schleife der derzeitigen Buslinie 157 (von Höhenhaus nach Ostheim) möglich. Der Bus würde dann von der Kreuzung Olpener Straße und Ostmerheimer Straße aus Stopps an den Hospitälern einlegen, das Neubauviertel durchqueren ehe er über die Madausstraße auf die ursprüngliche Route zurückkehrt.

Die von den Bezirksvertretern gewünschte Durchfahrt des Busses von der Haltestelle Merheim (Linie 1) nach Ostheim (Linie 9) mit der Möglichkeit, später auch die geplanten Neubauten auf dem ehemaligen „Millionenacker“ mit anzubinden, lehnte Christian Dörkes vom Stadtplanungsamt als „nicht wirtschaftlich“ ab.  Eine saisonale Verlängerung bis zum Naturfreibad Vingst, wie DIE LINKE. OV Schäl-Sick sie fordert,  rückt damit erstmal in weite Ferne, obwohl sie sicherlich, wie die Anbindung des „Millionenacker“ weiteres Geld in die Kasse spülen würde.
Eine Durchfahrt der neuen Buslinie 158 nach Ostheim sei möglich, erklärte die Verwaltung, allerdings würden sich die Kosten verdoppeln. Hier sind bislang 300 000 Euro pro Jahr veranschlagt, von denen die KVB „nach einer Eingewöhnungsphase“ 130 000 Euro über die Fahrgäste wieder einnehmen will. Das bleibenden Defizit sei, so Dörkes, nicht gedeckt. „Dafür muss dann der Stadtwerke-Konzern aufkommen“, sagte Gunther Höhn von der KVB.

Am 02. Juni trifft sich nun die Bezirksvertretung um 16:30  an der Haltestelle Merheim zu einer Bustour durch das anzubindende Gelände. Danach wolle man dem Verkehrsausschuss eine Entscheidung vorlegen.

Artikel im KSTA
Bezirksvertretung Kalk

Verwaltungsvorlage 
Beschluss der Bezirksvertretung

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