Das neue Laptop/Notebook

Veröffentlicht: 7. März 2009 in Persönliches

Ende der achtziger Jahre führte Toshiba den Begriff Notebook ein, um besonders kompakte und leichte (wie ein Notizbuch) Geräte besser vermarkten zu können. Inzwischen werden die Begriffe Notebook und Laptop (engl. laptop – „auf dem Schoß“) im deutschen Sprachraum aber synonym benutzt. Analog zu dem Begriff „Rechner“ für PC wurden zeitweilig die eindeutschenden Begriffe Klapprechner oder Mobilrechner propagiert, die sich jedoch kaum durchsetzen konnten.

Jedenfalls wollte meine Frau schon seit ner Ewigkeit eins haben und hat darauf hin gespart. Ich war ein Kritiker dieser Teile und fragte, was wir denn damit sollen. Schließlich stehen in unserer Wohnung schon drei Rechner mit Internetanschluss rum und ein vierter könnte aktiviert werden. Aber sie ließ sich nciht beirren und sparte und suchte weiter. Irgendwann hatte sie dann eins gefunden, dass erstens neu war, zweitens vom Preis ihrem Ersparten fast entsprach und drittens ohne Betriebssystem ausgeliefert wurde. Netterweise legte der Anbieter zum Angebotspreis noch einen 2 GB-Riegel Arbeitsspeicher dazu.

Ich machte dann beim Kauf noch den Vorschlag einen DVB-T-Stick dazu zu erwerben, damit der Klapprechner auch einen Mehrwert bekommt. Alles gekauft und drei Tage später zu nem guten Freund, der sich mit PCs u.ä. auskennt. Als erstes kam der Speicherriegel rein und dann sollte das Betriebssystem drauf. Der kleine Klapprechner erkannte seinen aufgepusteten Arbeitsspeicher und begann seine Arbeit. FreeDos war vorinstalliert.

Ich möchte hier nicht jeden der fünfzehn Versuche dokumentieren, die bei der Installation des Betriebssystems fehlschlugen. Jedenfalls haben 3 Nächte Internetrecherche und ein Anruf bei der Hotline nicht zum Ziel geführt. Das einzige was ich mich fragte: „Warum funktioniert es bei den anderen, aber bei mir nicht? Was ist an diesem Scheißteil anders als bei den anderen?“ Ich gab mir immer die selbe Antwort: „Nix.“ Diese allerdings brachte mich auf den Weg. Wenn mich eine Bekantne oder eine Bekannte anruft oder anschreibt oder direkt wegen eines Computerproblems fragt, weil der Rechner „plötzlich“ nicht mehr funktioniert oder komische Sachen macht. Dann frage ich auch immer: „Was hast Du gemacht?“ Die Standardantwort lautet: „Nix!“ – „Nix und wieder nix!“ Das war der Kern. Ich musste nicht fragen, was an meinem (ja ich hatte ihn mittlerweile wirklich angenommen) Notebook anders war, sondern was ich gemacht hatte. Antwort: „Nix.“ Aber ich stellte mir die selbe zweite Frage, wie allen anderen: „Was hast Du davor gemacht?“ – „Mit Tobi Arbeitsspeicher eingebaut.“ Schon hatte ich die Antwort, was mein Lappi von dem der anderen unterschied. Ein zusätzlicher Riegel Arbeitsspeicher. Wie wir alle wissen, kann hier die Reihenfolge in der sie im Gerät stecken entscheidend sein. Ich nahm den neuen Riegel und den alten Riegel heraus und tauschte die Steckplätze.

Daraufhin war die Installation des Betriebssystems kein Problem mehr. Danach noch die restlichen notwendigen Treiber und Fehler!!!! Er erkannte seine Batterien nicht. Dabei half dann die Hersteller Hotline. Ich hätte besser das FreeDos vorher vollständig gelöscht und die Festplatte formatiert. Okay, das holte ich in der vierten schlaflosen Nacht nach und jetzt läuft das Teil.

Wie gesagt, meine Frau wollte es und ich war dagegen. Die Komplikationen haben mich mit dem Teil vertraut gemacht und mittlerweile liebe ich den kleinen, als wenn es mein eigener wäre. Schließlich kann ich gerade gleichzeitig im TV „Die Mumie 2“ gucken und meinen vernachlässigten Blog pflegen.

Ich gelobe zwar keine Besserung, werde mich aber bemühen, dass ich diesen Blog jetzt öfter bestücke auch mit Inhalten aus dem Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Natur des Rates der Stadt Köln, der mich am kommenden Donnerstag (12.03.09) zum Mitglied mit beratender Stimme machen wird.

Dann beraten wir uns mal.
Bis denne
haeppi ’09

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Kommentare
  1. Sabine sagt:

    Also jetzt muss ich aber mal meinen Senf dazu geben. Der vierte Rechner von dem Du sprichst gehört uns gar nicht, der ist für unsere Tochter gedacht. Also FINGER WEG !!!!! Richtig der Läppi gehört MIR und du benimmst Dich nicht als WÄRE es Deiner NEIN Du denkst es IST Deiner, denn Du benutzt ja keinen anderen unseres großen Angebotes. Also sei immer schön LIEB und benimm Dich sonst sitz Du wieder in der Essecke 😉 Sorry der ist ja kaputt- so ein Pech aber auch 😉 Also IMMER SCHÖN LIEB SEIN.
    Deine liebe
    Sabine

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