SELBST ist der MANDL

Veröffentlicht: 24. Oktober 2024 von haeppi in Das wird man ja wohl noch..., Gedanken, Kommunalwahl 2025, Politik
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Über die Eigennominierung des CDU-OB-Kandidaten in Köln oder die Blamage der ehemaligen Volkspartei

Am 16. Januar 2024 entschied sich der Parteivorstand der Kölner CDU unter ihrem Vorsitzenden Mandl dafür eine Vorschlagskommission aufzustellen, um eine geeignete Kandidatin oder Kandidaten für die OB-Wahl 2025 zu finden.

Dieser gehörte der Parteivorsitzende selbst natürlich an. Offiziell sollte die Kommission den CDU Kreisverband dabei unterstützen eine geeignete Kandidatin oder Kandidaten zu finden. So hieß es jedenfalls. Der Kreisvorsitzende Mandl schrieb damals: „Die Vorschlagskommission wird völlig ergebnisoffen arbeiten.“ Außerdem sollte zumindest nach außen die goldene Regel gelten, dass die Kommission niemanden aus den eigenen Reihen nominieren solle. Angeblich soll sich „nach intensiven Gesprächen mit Kandidatinnen und Kandidaten“ abgezeichnet haben, dass sich die Vorschlagskommission auf keinen gemeinsamen Vorschlag würde einigen können und man deshalb den großen Vorsitzenden gefragt habe, ob er nicht doch wolle.

Natürlich musste sich Mandl etwas zieren, damit es nicht so offensichtlich ist, aber schließlich sagte er am heutigen 24. Oktober zu, als Notstopfen der Kölner CDU als OB-Kandidat zur Verfügung zu stehen. Der von Mandl geführte Vorstand wird dies sicherlich ebenso bestätigen, wie die im November stattfindende Mitgliederversammlung. Jede andere Entscheidungkäme einer Rücktrittsforderung gleich.

Wie aus den obigen Formulierungn unschwer erkennbar ist, halte ich dieses Verfahren für eine Farce, um sich den Anschein der innerparteilichen Demokratie zu geben und nicht so autoritär wie die Bundespartei zu wirken. Ich vermute, dass Mandl das Ziel seiner Kandidatur von Anfang an verfolgte und sich damit auch bei Nichterfolg den Fraktionsvorsitz im Rat zu sichern. Der bisherige Fraktionsvorsitzende und abgewählte Vorgänger Mandls, Bernd Petelkau würde endgültig kaltgestellt.

Wenn ich falsch liege und es so stimmt, wie Mandl und die CDU behaupten, dann ist es für die Partei noch schlimmer und richtig peinlich. Denn es dürfte nicht so gewesen sein, dass die Kommission sich nicht einigen konnte, sondern dass sie einfach eine Absage nach der anderen erhielt. Es gibt einfach niemanden, der sich in Köln für die CDU als OB-Kandidat verbrennen lassen will.

Bundestagsabgeordnete Serap Güler, Ex-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl, Messechef Gerald Böse, Landtagsabgeordneter Florian Braun, Kanzlerenkel Sven-Georg Adenauer und auch die Mitglieder aus der Ratsfraktion, denen eine Zeitlang Ambitionen nachgesagt wurden, winkten der Reihe nach ab.

Andererseits, wenn es jemanden gab und sich nichtmal die sieben Kommissionsmitglieder einigen konnten, wie soll es dann die zerstrittene Kölner CDU?

Kleine Anmerkung:

Der letzte CDU-OB-Kandidat war Peter Kurth, der inzwischen mehr oder weniger offen mit recht radikal rechten verkehrt.

Bi Visibility Day! 

Veröffentlicht: 23. September 2024 von haeppi in Für Sie gelesen, Gedanken, Sex
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csm_BP95-Tag-Sichtbarkeit-Bisexuelle_a404f278bdDer “Tag der Bisexualität”, der jährlich am 23. September gefeiert wird, rückt das B in LGBTQIA+, das oft zwischen den anderen Buchstaben unterzugehen droht, in den Fokus: Ins Leben gerufen haben ihn Teilnehmer*innen einer internationalen LSBTIQ-Konferenz 1999 in Südafrika.
Ziel des Tages ist es, bisexuelle Geschichte, Kultur und Community zu feiern und Bisexualität und bisexuelle Menschen in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. Auch sollen bifeindliche Diskriminierung und Vorurteile außer- und innerhalb der LSBTIQ-Community bekämpft werden.
Passend dazu hängt nun eine große Bi-Flagge im Fenster des anyway Köln – so wie in vielen queeren Orten im Rahmen des Aktionstages.
Viele weitere Aktionen findet Ihr auf

https://www.instagram.com/bipluspride/

In Köln gibt es 55 städtische und 9 konfessionelle Friedhöfe. Darunter befinden sich sowohl der Domherrenfriedhof und die Domgruft, die rein dem Klerus vorbelaten sind, eine Grabeskirche und ein Columbarium.

Bleiben also 60 aktive Friedhöfe mit teilweise parkähnlichem Charakter.Friedhof

Friedhöfe sind und bleiben nämlich nicht nur Orte der Trauer, des Gedenkens und Innehaltens. Sie haben auch weitaus wichtigere und schützenswertere Funktionen. Mit einer Gesamtfläche von 480 Hektar stellen sie einen beachtlichen Erholungswert für die Bevölkerung dar. Gerade im innerstädtischen Bereich übernehmen sie zugleich oftmals die wichtigen Funktionen von Grün- und Parkanlagen. Friedhöfe sind ein bedeutender Bestandteil der Stadt- und Raumplanung, da sie für die Umwelt einen ökologischen und klimatischen Beitrag leisten. Sie sind Stadtoasen und wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna. Die Plätze für die Toten sind voller Leben.

Leider werden von den Pfelgekosten für die Friedhöfe lediglich etwa 20% aus dem Stadthaushalt als städtischer Grünanteil subventioniert. Die übrigen Kosten werden durch Friedhofsgebühren eingetrieben oder verursachen ein strukturelles Minus. Das war schon zu den Zeiten so, als ich noch im Umweltausschuss saß und hat sich bis heute nicht geändert. Das hat weder was damit zu tun, dass die Stadt ihrer Pflegeverantwortung offiziell nachkommt noch mit der vielbeschworenen Haushaltsehrlichkeit.

Es wird endlich Zeit, dass auch der offizielle städtische Haushalt dem Anteil am Kölner Grün und dessen Bedeutung angepasst wird und der Grünanteil der Friedhöfe drastisch erhöht wird.

Kleiner trauriger Fakt am Rande:

Innerhalb des militärischen Sperrgebiets der Luftwaffenkaserne Wahn) ein öffentlicher Militärfriedhof der Stadt Köln. Dort sind auch die beiden Marinesoldaten Max Reichpietsch und Albin Köbis (Organisatoren der Antikriegsbewegung unter den Matrosen der kaiserlichen Hochseeflotte 1917) bestattet, die am 5. September 1917 erschossen wurden, nachdem sie von einem so genannten Militärgericht zum Tode verurteilt worden waren.

Wer von Euch musste auch für den Bio-Unterricht, das Studium oder die Ausbildung Blätter sammeln oder gar vollständige Pflanzen pressen und dann in ein Album einkleben? Das war damals zu Zeiten von Telefonbüchern und Neckermann-, Quelle- und Ottokatalogen auch noch leichter zu bewerkstelligen als heute. Eine Sammlung konservierter (meist getrockneter und gepresster) Pflanzen bzw. Pflanzenteile (Exsiccate) für wissenschaftliche Zwecke oder auch für die Liebhaber-Beschäftigung mit der Botanik nennt man Herbarium.

Auch Biologen oder Apothekerinnen kennen Herbarien noch aus ihrer Studienzeit. Sie sind meist Pflichtteil in den Studienfächern Biologie und Pharmazie. An der Universität Trier haben Prof. Dr. Krehenwinkel und sein Team in einer Studie teils sechzig Jahre alte Pflanzen aus den Sammlungen untersucht: „Wir haben erstmals gezeigt, dass Herbarien wunderbar geeignet sind, um historische Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Insekten zu untersuchen.“ Das Insektensterben stellt Forschende auch deshalb vor viele Fragen, weil es jahrzehntelang kaum Datensätze zum Vorkommen von Insekten gab, auf die man für Studien zurückgreifen hätte können. Die Untersuchung von historischen Herbarien könnte das nun ändern.Herbarium

Die Umweltprobenbank des Bundes, die ebenfalls an der Universität Trier ansässig ist, lagert tausende von Proben von Tieren und Pflanzen aus den letzten 40 Jahren. Die Proben werden bei -160 Grad Celcius aufbewahrt. „Bei den in Stickstoff gelagerten Proben konnten wir bereits zeigen, dass unsere Methode, die Proben auf Umwelt-DNA, sogenannte eDNA, zu untersuchen, funktioniert“, erklärt der Studienleiter.

Herbarien erlauben es, Zeitreihen aufzustellen und so zu erfahren, welche Insekten früher auf den Pflanzen gelebt haben. „So können wir die Datenlücken schließen sowie die Zahl von Insekten auf den Pflanzen historisch vergleichen. Und diese Daten brauchen wir, um die Theorien zum Artensterben zu testen“, beschreiben die an der Studie beteiligten Doktoranden Lisa Mahla und Manuel Stothut die Reichweite der Studie. Die Theorien reichen von Klimawandelfolgen über Lichtverschmutzung bis hin zum übermäßigen Einsatz von Pestiziden und invasiven Arten, die die heimischen Insekten zurückdrängen. Eine der Theorien macht die immer stärker abnehmende Anzahl der Pflanzenarten auf Wiesen und Graslandschaften für das Insektensterben verantwortlich.

Krehenwinkel und sein Team haben für die Studie, die kürzlich im renommierten Fachmagazin Current Biology erschienen ist, ihre persönlichen Archive geplündert: Eines der Herbarien stammt aus Krehenwinkels eigener Studienzeit und ist fast 20 Jahre alt. Eine weitere, sechzig Jahre alte Sammlungsmappe erhielten die Forschenden von der Mutter eines Mitarbeiters, die Apothekerin ist. Das dritte und jüngste Herbarium sammelte der von der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützte Gastprofessor Dr. Majid Moradmand vor sieben Jahren im Iran. Mit der Untersuchung dieser Herbarien konnten Henrik Krehenwinkel und sein Team erstmals belegen, dass die eingelagerten, getrockneten und in Papiermappen abgelegten Sammlungen von unschätzbarem Wert für das Biomonitoring sind. Durch die Auswertung älterer Herbarien lassen sich mit der Methode der eDNA die Änderungen in der Häufigkeit oder Verschiebungen der Verbreitungsgebiete von Insekten nachzeichnen.

An der Universität Trier untersucht eine Doktorandin nun genauer, wie, seit wann und warum das Insektensterben in Rheinland-Pfalz stattfand. Dazu erhebt Judith Paetsch zunächst den Ist-Zustand: Welche Insekten leben in welcher Anzahl auf welchen Pflanzen? Um die Ergebnisse mit früheren Zeitpunkten zu vergleichen, sucht die Wissenschaftlerin noch nach Herbarien aus privaten Beständen.

Wenn Ihr noch Sammlungen aus Eurer Studienzeit aufbewahrt habt und diese der Biogeographie der Universität Trier für Forschungszwecke zur Verfügung stellen möchtet, könnt Ihr diese versenden oder direkt an der Universität Trier abgeben:

Judith Paetsch (paetsch@uni-trier.de) Universität Trier Fachbereich VI, Raum- und Umweltwissenschaften Biogeographie Campus I, Gebäude N Universitätsring 15 54296 Trier

Quelle: Pressemmitteilung der Uni Trier

Am 04. September 2024 berichtete die Frankfurter Allgemeine darüber, dass eine „Initiative 18“ gestartet sei, die bei den Vereinten Nationen „freie Medien“ als 18. Nachhaltigkeitsziel durchzusetzen versucht.

Jetzt fragt mich nur nicht, was an freien Medien nachhaltig ist, dass kann die Initiative sicher besser erklären und die Vereinten Nationen wissen das bestimmt auch für die übrigen 17 Ziele zu erläutern. Und gestern (11. September 2024) tickerte relativ aktuell durch die Wirtschaftsnachrichten, dass Deutsche Banken- und Fondsverbände zukünftig Investitionen nachhaltiger Anlageprodukte in konventionelle Rüstungsgüter nicht länger untersagen wollen.

NordborgMir fiel aber dabei wieder ein, dass ich im Buch „Industrielle Abrüstung jetzt!“ von Bruno Kern (Metropolis Verlag ISBN/GTIN 978-3-7316-1563-7) das folgende Zitat von Henrik Nordborg las: „Es ist erstaunlich, dass wir immer noch keine wissenschaftliche Definition der Nachhaltigkeit haben.“ Okay, Nordborg ist Physiker, der fühlt einfach nicht, was Nachhaltigkeit ist, der will eine wissenschaftliche Definition. Das Zitat stammt übrigens aus einem Gastbeitrag mit dem Titel „Kreislaufwirtschaft im Wald“, den Nordborg am 27. Dezember 2023 in der taz veröffentlichte. Wie es der blöde Zufall will, lese ich gerade auch das 20 Jahre alte Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. Und dort steht, dass wir uns an Wortschöpfungen wie »Nachhaltigkeit« bereits gewöhnt hätten. Das steht im Kapitel über den Substantivierungswahn.

Dabei hatte ich doch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gelesen: „Über 300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit – Woher kommt der Begriff und was heißt nachhaltig wirtschaften?
Der sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz gilt als Schöpfer des Begriffs „Nachhaltigkeit“. Vor mehr als 300 Jahren schrieb er die Idee des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen nieder
.“Nachhaltigkeit01

Selbst Wikipedia behauptet falsch: „Der Begriff Nachhaltigkeit wurde 1713 vor dem Hintergrund einer zunehmenden überregionalen Holznot von Hans Carl von Carlowitz (1645–1714), Oberberghauptmann in Kursachsen, verwendet

Dieser Carlowitz veröffentlichte tatsächlich 1713 ein Buch namens „Sylvicultura Oeconomica. Oder Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung Zur Wilden Baum-Zucht.“ In diesem Buch kommt der Begriff Nachhaltigkeit aber nicht ein einziges Mal vor. Und der Titel beweist auch, dass es sich nicht wirklich um ein Ökologiebuch, sondern um ein ???? Werk handelt. Heißt Sylvicultura Oeconomica doch übersetzt schon Wirtschaftliche Waldkultur, also kurz Forst. (Das Thema, wann ein Wald ein Wald und wann ein Forst oder eine Plantage ist, ist ein anderes, das auch noch bearbeitet werden möchte.)

Wikipedia entlarvt sich selbst mit seinem Quellenverweis:

Wird derhalben die gröste Kunst / Wissenschafft / Fleiß / und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen / wie eine sothane [solche] Conservation und Anbau des Holtzes anzustellen / daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe / weiln es eine unentberliche Sache ist / ohne welche das Land in seinem Esse [Sein] nicht bleiben mag.

– Sylvicultura Oeconomica (1713), S. 105–106

Wer lesen kann ist klar im Vorteil und Leute mit Grammatikkenntnissen noch mehr. Das Substantiv (Hauptwort) „Nachhaltigkeit“ steht dort nicht. Was dort steht ist der Nominativ Singular Femininum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs nachhaltend.

Hier ist jetzt der Platz, dass Ihr mich einen kleinkarierten Korinthenkacker nennen dürft.

[Mit dem indirekt abwertend gebrauchten Ausdruck werden zumeist Personen belegt, deren Vorgehensweise dem Sprecher hinderlich zu sein scheint, ihm jedoch weder formal angreifbar noch inhaltlich widerlegbar erscheint. Aus Sicht des Beleidigenden will der Korinthenkacker Dinge bis ins Kleinste beschreiben oder regeln. Dabei können die Darstellungen und Sichtweisen durchaus richtig sein, doch wirken sie als Pedanterie oder Korinthenkackerei (Betonung auf -ei) und werden oftmals als rechthaberisch empfunden.]

Spaß beiseite, es geht um nachhaltende Dinge. Wenn Carlowitz aber schon nicht Nachhaltigkeit, sondern nachhaltend einführte, ist er aber dann doch der Erfinder?

Jürgen Huss und Friederike von Gadow stellen in ihrer Einführung in das Faksimile der Erstausgabe der Sylvicultura oeconomica fest: „Es ist anzunehmen, dass von Carlowitz ausschließlich nach einem Synonym suchte für Begriffe wie ‚beständig’, ‚immerwährend’, ‚continuierlich’, ‚pfleglich’ und ‚perpetuierlich’, um sich nicht sprachlich zu wiederholen. Er hat an keiner Stelle den Eindruck erwecken wollen, er allein habe die Idee entwickelt, Wälder pfleglich und nachhaltend zu bewirtschaften.“

Dazu passt die Feststellung, dass er im Register den Begriff ‚nachhaltig’ nicht aufführen ließ. Jedoch brachte er mehrere Beispiele, nach denen die „Nachhaltigkeit“ offenbar schon seit Menschengedenken gehandhabt wurde oder seit langem empfohlen worden war.

Carlowitz hat also für die Art der seit Ewigkeit bekannten Waldbewirtschaftung nur ein anscheinend neues Adjektiv eingeführt. Huss und Gadow schreiben dazu:

Hier kommt er zunächst nur als Adjektiv ‚nachhaltend’ vor. ‚Nachhaltigkeit’ wurde erst später daraus. Dorn (2008: 84) zeigte in einer Zeitreihe die Genese der Etablierung des Begriffs ‚Nachhaltigkeit’ vom Adjektiv (1713) über das Subjektiv (1760), das Attribut (1790) bis hin zu dem Zeitpunkt, als der Begriff der Nachhaltigkeit in einer Formel errechenbar erfasst wurde (1861).

Und da komme ich dann wieder zum Anfang. Wenn Nachhaltigkeit doch in einer Formel erfasst wurde, dann muss es auch eine wissenschaftliche Definition geben. Da schaue ich dann beim nächsten Mal nach.


[1] EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius (Litauen) im Oktober 2022,  als die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Richtlinien für Luftqualität präsentierte.

Saubere Luft ist wie so vieles im Kapitalismus extrem ungerecht verteilt. Besonders die Feinstaubbelastung spielt eine entscheidende Rolle und reduziert die Lebenserwartung erheblich, mit drastischen Effekten vor allem für finanziell Geschwächte, die sich teuren Wohnraum im Grünen nicht leisten können.

Am 28.08.2024 wurde der jährliche Bericht zum Air Quality Life Index (AQLI) veröffentlicht. Dieser wurde weder in Deutschland noch in Köln wirklich zur Kenntnis genommen. Dabei sagt er unter anderem aus, dass zum Beispiel die Luftverschmutzung durch Feinstaub – die durch Fahrzeug- und Industrieabgase, Waldbrände und mehr entsteht – nach wie vor die „größte externe Bedrohung für die öffentliche Gesundheit“ darstellt.

Auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen hatte die WHO im September 2021 neue Richtlinien zur Luftreinhaltung veröffentlicht. Diese sind deutlich schärfer als die gesetzlichen Grenzwerte in Deutschland.

Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder verständigten sich am Anfang des Jahres auf neue Obergrenzen unter anderem für Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO2) und Schwefeldioxid (SO2). Die Grenzwerte für Feinstaubpartikel etwa werden der Einigung zufolge bis 2030 um 60 Prozent gesenkt. Zudem sollen Bürger Anspruch auf Entschädigung bekommen, wenn sie wegen nicht eingehaltener Grenzwerte krank werden. 

Der Text fordert außerdem zusätzliche Messstationen für die Luftqualität. 

Es wird wahrscheinlich Jahre dauern,

  • bis diese neuen Leitlinien zu EU-Recht werden,
  • bis dieses EU-Recht dann in deutsches Recht übertragen ist, und
  • bis dann ein neuer Kölner Luftreinhalteplan diese Grenzwerte umzusetzen plant.

von der Einhaltung ganz zu schweigen

Bisher waren die Verwaltung der Stadt Köln und die große politische Mehrheit aus Grünen, CDU, Volt ebenso wie SPD und FDP aber weder bereit, bereits jetzt Maßnahmen zu erarbeiten, um die kommenden strengeren Regeln einhalten zu können, noch wirklich einen flächendeckenden IST-Zustand zu erfassen.

Wer nicht misst, misst auch keine Luftverschmutzung.

So gibt es in Köln zwar 86 Stadtteile, aber lediglich 20 aktive Luftmessstellen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) und keine städtische. Nur vier Messstellen befinden sich rechtsrheinisch! Von diesen gesamt 20 bzw 4 rechtsrheinischen Messstellen messen lediglich 3 linksrheinisch und nur eine einzige rechtsrheinisch den Feinstaub.

Es ist nicht erklärbar, warum zum Beispiel an mit Wohnbebauung gesäumten Hauptstraßen nicht gemessen wird und auch nicht gemessen werden soll.

Diese Benachteiligung bestimmter Stadtteile gehört beendet.

und jetzt viel Spaß beim Video

GRÜNE verhindern erneut 108 Gesamtschulplätze im Kölner Osten*

In der Ratssitzung am 27.06.2024 rief die Schulpolitische Sprecherin der Kölner Grünen, Bärbel Hölzing-Clasen (Jahrgang: 1959; Beruf: Freischaffende Musiklehrerin; aus dem Bezirk Nippes und Aufsichtsratmitglied bei Köln Tourismus GmbH, Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH und Koelncongress GmbH)  dazu auf, sich an die Fakten zu halten.

zeit_fuer_FaktenDas tue ich gerne. Aber Fakten nützen natürlich nur dann etwas, wenn man sie im Ggensatz zu Frau Hölzing auch versteht und richtig interpretiert. Wer es schon nicht wirklich schafft, Stadtteile und Stadtbezirke auseinanderzuhalten, der dürfte bei komplizierteren Fakten noch mehr Probleme haben.

Natürlich wird die Umwandlung der Kurt-Tucholsky-Schule eine Entlastung auch für den Bezirk Mülheim bringen. Dafür müssen aber Mülheimer Kinder nicht, wie Frau Hölzing glaubt nach Neubrück fahren, sondern Neurbücker Kinder einfach vor Ort bleiben.

Zum Schuljahr 24/25 werden 23 Neubrücker Kinder auf die Gesamtschule Holweide gehen und 1 sogar nach Dellbrück. Beide Schulen liegen im Bezirk Mülheim, was Frau Hölzing entweder nicht weiß oder bewusst verschweigt. Wer sich an Fakten halten will, der muss auch alle Fakten nennen. Theoretisch würden also allein 24 Plätze im Bezirk Mülheim frei, weil die Neubrücker Kinder in ihrem Stadtteil blieben.

Aus Merheim werden ebenfalls 23 Kinder nach Holweide, 1 nach Dellbrück und 1 nach Mülheim gehen – Holla da werden also die nächsten 25 Mülheimer Plätze von Kalker Kindern belegt.

Aus Rath/Heumar gehen 10 Kinder nach Dellbrück und 2 nach Holweide und aus Ostheim nochmals 3 nach Holweide.

Also alleine 64 Kinder aus unmittelbarer Neubrücker Umgebung, die mehr als eine halbe Gesamtschul-Stufe im Bezirk Mülheim belegen.

Siehe hierzu ausführlich: Kinderlandverschickung – damit Busse und Bahnen voll werden und man einen Grund hat über Elterntaxis zu schimpfen

Frau Hölzing behauptet ürbigens, dass Kinder die aus Mülheim nach Neubrück kämen,  45 Minuten fahren und mindestens einmal umsteigen müssten. Das ist definitv eine Falschaussage! Mit der Buslinie 157 ist die nächste Haltestelle im Bezirk Mülheim 21 Minuten von der Haltestelle Straßburger Platz (das ist die an der Kurt-Tucholsky-Schule) entfernt und in Hölzings 45 Minuten hat man 13 Haltestellen in Mülheim passiert.

Was aber noch viel schlimmer als diese grünen FakeNews ist, ist die Tatsache, dass Frau Hölzing solche Touren für Mülheimer Kinder furchtbar findet, sie  den Neubrücker Kindern aber zumuten will. Wahrscheinlich sind Kinder aus Ostheim, Merheim und Neubrück für die grüne Bildungspolitikerin einfach weniger wert.

Das merkt man auch daran, dass die erneut ausgegrabene angebliche Alternative mit dem Bauhof in Höhenberg eher danach ausgesucht wird, dass man ihn gut aus Mülheim erreichen kann, aber aus Neubrück tatsächlich mindestens einmal umsteigen muss. Auch das beschlossene Interim für eine weitere Kalker Gesamtschule liegt in Deutz und ist eher etwas für Deutzer Kinder, als solche aus Rath/Heumar.

narrengeierWas geradezu eine Propagandavorstellung war, war Frau Hölzings Aufruf an das Plenum des Stadtrates, es möge aufzeigen, wer glaube, dass bis 2029 die nötigen Räume am Helene-Weber-Platz gebaut seien. Das machte ihr sichtbar Freude, um aber in der gleichen Rede von Gesamtschulen in Höhenberg und am Hardtgenbuscher Kirchweg zu fabulieren, die vollständig neugeplant und neugebaut werden müssten. Als ob deren Bau bis 2029 überhaupt begonnen hätte.

Frau Hözing hofft, dass man aufhört zu polemisieren, das sie als Grüne Gesamtschulplätze verhinderten. *Aber genau das tun sie. Sie verhinderten in 2022 die 108 Plätze in Neubrück und sie verhinderten jetzt in 2024 erneut diese 108 Plätze. Dass irgendwo im Kölner Süden Gesamtschulplätze geschaffen wurden, die nicht nachgefragt werden zeugt keineswegs von einer Schulpolitik mit Augenmaß, sondern für Blindheit auf dem rechtsrheinischen Auge und einem auf Durchschnittszahlen basierenden Aktionismus. Stecken Sie Ihre Füße in einen Eimer Eiswasser und Ihren Kopf in den heißen Backofen, dann haben sie eine optimale Durchschnittstemperatur, aber nicht unbedingt dort, wo sie gebraucht wird. So ist sie die Schulpolitik derer mit viel Meinung und augenscheinlich wenig Ahnung.

Und wenn die liebe Frau Hölzing, jemandem vorwirft zu polemisieren, dann sollte sie sich mal ein Wörterbuch – nein, nicht google – nehmen und schauen, was Polemik ursprünglich überhaupt bedeutet. Und dann kann sie diesen Vorwurf nehmen und sich ihn dahin stecken, wo er Ihr rausgerutscht ist.

[Nachhilfe für Nichtlehrer: die ursprüngliche Bedeutung von Polemik war Streitkunst, ein literarischer oder wissenschaftlicher Streit, eine gelehrte Fehde.]

Der Redebeitrag auf den sich dieser Text bezieht kann hier angeschaut werden: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtrat/ratssitzung-online dort auf „Aufzeichnung vom 27.06.2024“ klicken, dann den „TOP 10.34 Schulrechtliche Errichtung einer Gesamtschule am Standort…“ auswählen und ab ca. Minute 4 beginnt Frau Hölzing.

Die Bürgerinitiative für eine Gesamtschule für Neubrück erreicht man hier: https://xn--brgerverein-neubrck-59bq.de/buergerinitiative-fuer-eine-gesamtschule-neubrueck/
und die Online-Petition hier:

Selbstdenken ist scheiße!

Veröffentlicht: 30. April 2024 von haeppi in Nicht kategorisiert

Sapere aude

Sapere aude (Betone: sápere aúde) ist ein lateinisches Sprichwort oder besser der Mittelteil eines lateinischen Sprichwortes. Komplett lautet es:

Dímidiúm factó, qui coépit, habét: saper(e) aúde, / íncipe.

Rudolf Helm übersetzt: „Einmal begonnen ist halb schon getan. Entschließ dich zur Einsicht! / Fänge nur an!“ (Horaz: Satiren und Episteln, übersetzt von Rudolf Helm. Artemis, Zürich/Stuttgart 1962, S. 220 f.)

Wie man liest, bedeutet die Überschrift in dieser Übersetzung etwas anderes, als in anderen Übersetzungen, wie zum Beipiel „Wage es, weise zu sein“ oder „Wage zu wissen!“ (Im Rumänischen heißt es wohl „sei vorsichtig!“)

Meist wird es in der Interpretation Immanuel Kants zitiert, der es 1784 zum Leitspruch der Aufklärung erklärte: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Wikipedia) Friedrich Schiller übersetzte es mit „Erkühne dich, weise zu sein.

Entschlíeß dich zur Eínsicht! Wage es, weise zu sein Wage zu wissen! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Erkühne dich, weise zu sein

Heute, da die Aufklärung eigentlich wieder immer wichtiger werden müsste, wird der Spruch gerne verwendet alsich denke selbst!“ und steht meistens bei Menschen, die genau dies eben nicht selbst tun, sondern sich von so genannten alternativen Medien vorkauen lassen, was sie zu denken haben. Auch Kant benutzte bereits den Begriff des „Selbstdenkenden“:

Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen selbst zu denken um sich verbreiten werden.“ (Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? In: Berlinische Monatsschrift, 1784, H. 12, S. 481–494)

Bleiben wir kurz bei Kant, denn er schrieb auch folgendes:

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, […] gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“ (Ebenda)

Und genau da steckt die Falle. Man beginnt nämlich nicht, selbst zu denken nur wenn man die Quellen seiner Desinformation und Manipulation wechselt. Es ist für die Menschen schwierig, sich aus der gewohnten Unmündigkeit herauszuarbeiten. Sie haben sie sogar liebgewonnen und sind wirklich unfähig, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und sich eigene Gedanken zu machen, weil sie nie die Chance dazu hatten oder es für sie nötig war.

Und seien wir ehrlich, es ist auch verdammt anstrengend.

Viel einfacher ist es, sich sagen zu lassen, was man denken soll. Das geht ja so weit, dass wir uns sagen lassen, was wir anziehen und was wir essen. Jetzt sehe ich vor meinem geistigen Auge die Fleischesser schon heftig nicken und ausrufen:

Schntzel

Tja, und schon stecken wir in der Falle. Denn wer hat uns überhaupt beigebracht, dass wir Fleisch oder in diesem Fall Schnitzel, essen sollen?

Die vorherrschende wissenschaftliche Meinung sieht den Menschen auf Grund seiner körperlichen Merkmale als Allesfresser an. Das heißt, dass er weder wie ein Tiger nur Fleisch isst, noch wie ein Elefant sich rein vegan oder vegetarisch ernährt. Der Mensch gleicht eher dem Schwein und isst alles, was irgendwie essbar ist. Das war für uns schon immer von Vorteil, da so Menschen auch an Orten mit völlig unterschiedlichen Nahrungsangeboten leben konnten und können. Ohne Supermärkte, Discounter und Fachhändler wäre auch heute das Nahrungsangebot an der Küste sicher ein anderes als in den Alpen. Schreiben Sie einmal einem Inupiaq, Yupik oder Inuit vor, dass er kein Schnitzel mehr essen dürfe. Ich weiß nicht mal, ob es in deren Sprache ein Wort dafür gibt. In Indien dagegen leben rund 20 Prozent der Bevölkerung streng vegetarisch.

Aber bleiben wir in Deutschland. Das Ernährungsverhalten ist kein starres Konstrukt, sondern unterliegt einem fortschreitenden Wandel, der von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird unter anderem auch der Werbung, also gesteuert durch jene, die Produkte verkaufen wollen. In der jungen Bundesrepublik waren waren Kartoffeln und Getreide die Hauptnahrungsmittel. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an diesen Lebensmitteln war fast dreimal so hoch wie der Verbrauch von Obst und Gemüse und überstieg zudem den Fleischverbrauch um fast das Achtfache. Von 1950 bis 1990 verdreifachte sich der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch von 37kg auf 100kg. Im Gegensatz dazu hat sich der Verbrauch von Kartoffeln und Getreide halbiert. Ach, die gute alte Zeit. Damals in den sechziger Jahren kamen die Vermarkter auf die Idee und suggerierten den potenziellen Kunden: „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“, was auch immer das bedeutet, aber wer damit groß wurde, der hat es verinnerlicht, genau wie „die Milch machts“. fleischHeute ist diese Lebenskraft nur noch Ramschware im Supermarkt, die in großen Mengen verkauft werden muss, da sie in großen Mengen unter teilweise schrecklichen Bedingungen für Mensch und Tier produziert wird. Die Erzeugungsmenge von Schweinefleisch in Deutschland geht mit einem Selbstversorgungsgrad von 125,8 Prozent weit über die Deckung des Eigenbedarfs hinaus.

Jetzt denkt doch bitte mal sebst.

Wem nutzt es, wenn Du täglich Dein Schnitzel/Fleisch isst?

Warum isst Du wirklich Schnitzel/Fleisch?

Werden diese Fragen ehrlich beantwortet, dann kommt man vielleicht dahinter, dass es wesentlich aufmüpfiger wäre der Agrarlobby den Stinkefinger zu zeigen, als sich weiter von ihr vorschreiben zu lassen, dass gefälligst Fleisch auf den Tisch gehört.

Ich schreib ja, Selbstdenken ist scheiße. Man ertappt sich nämlich selbst. Bei den Klamotten sieht es doch nicht anders aus. Mit der wechselnden Mode, bekommen wir vorgeschrieben, dass weiße Socken nicht in Sandalen gehören und dass man gefälligst mit Jogginhose rumläuft. Und welches Auto haben wir zu fahren? – Das ist nebensächlich, denn wichtig ist, dass wir Auto zu fahren haben, darum sind wir auch davon überzeugt.

Die Einflussmöglichkeiten auf uns sind so vielfältig und mittlerweile auch so ausgefeilt, dass man uns fast alles verkaufen und weismachen kann. Und egal wie gut wir aufpassen und denken, wir werden immer wieder drauf reinfallen.

Der englische Philosoph, Mathematiker und politische Aktivist Bertrand Russell hat die gesellschaftliche Funktion von Ausbildungssystemen bereits 1922 auf den Punkt gebracht:

„Ausbildungssysteme sind nicht entwickelt worden, um echtes Wissen zu vermitteln, sondern um das Volk dem Willen der Herrschenden gefügig zu machen. Ohne ein raffiniertes Täuschungssystem in den Schulen wäre es unmöglich, den Schein der Demokratie zu wahren. Es ist nicht erwünscht, dass der normale Bürger selbständig denkt. Weil man der Auffassung ist, dass Leute, die selbständig denken, schwer handzuhaben sind. Nur die Eliten sollen denken. Der Rest soll gehorchen und ihren Führern folgen, wie eine Hammel- herde. Diese Doktrin hat auch in Demokratien alle staatlichen Erziehungssysteme von Grund auf verdorben.“

Was meint Ihr? Sind wesentliche Aspekte von Russels Kritik auch für die Gegenwart gültig?

Todesstrafe für Parkvergehen

Veröffentlicht: 21. März 2024 von haeppi in Nicht kategorisiert
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Vorhin las ich, dass wohl das wahrscheinlich erste strikte Parkverbot so um 700 v.Chr. in

Darstellung der Pfählung auf neu-assyrischem Relief aus der Regierungszeit von Sanherib

Darstellung der Pfählung auf neu-assyrischem Relief aus der Regierungszeit von Sanherib

der Hauptstadt Assyriens, Ninive erlassen wurde.

Es wurde vom damaligen König Sanherib (704 bis 681 v. Chr.) erlassen.

Auf den ältesten jemals entdeckten Parkverbotschildern stand:

„Königsstraße – niemand soll sie verkleinern“

Die Strafe für das Parken eines Streitwagens auf dieser Straße war der Tod, gefolgt von einer Pfählung vor dem eigenen Haus.

Wenn man das mit heute vergleicht…..

Quelle: Parking violation – Wikipedia