Archiv für Ostheim

Stadtteilzeitung Ostheim

Die Anlauf- und Koordinierungsstelle Ostheim gibt in regelmäßigen Abständen eine Stadtteilzeitung für Ostheim heraus. In der AG-Redaktionsteam sitzen Rolf Blandow, Susana dos Santos und Axel Kramer.

Das Redaktionsteam der Stadtteilzeitung Ostheim möchte mit der nächsten Ausgabe ein bisschen politische Aufklärungsarbeit leisten, um der Wahlmüdigkeit etwas vorzubeugen.
Jeder Ratskandidat des Wahlkreis 45 (Ostheim/Neubrück) der großen demokratischen Parteien erhält deshalb die Möglichkeit in 1500 Zeichen sich möglichst konkret und präzise zu folgenden Themenbereichen zu äußern:

1. Zur Situation in der Gernsheimer Strasse
2. Zur Verkehrssituation in Ostheim
3. Zum Thema: „Millionenacker“ (Waldbadsiedlung)
4. Zum Thema: Bildung und Betreuung in Ostheim
5. Zum Thema: Sicherheit und Sauberkeit in Ostheim

Der Erscheinungstermin ist der 20. August.

Hier vorab meine Antwort:

Ostheims Einwohnerzahl stagniert. Ein neues Wohnviertel wird Ostheim gut tun. Die Saarsiedlung war das erste großflächige Bauprojekt mit Ein- und Zweifamilienhäusern, ihr folgten das Badener- und das Bergstraßen-Viertel. Nun folgt eine konsequente Weiterentwicklung mit integriertem sozialem Wohnungsbau. Aus Fehlern der 70er Jahre in der Gernsheimer Straße muss gelernt werden. Denn dieses „Musterbeispiel des sozialen Wohnungsbaus“ zeigt, dass es so nicht geht. Sozialer Wohnungsbau muss mit anderen Wohnungsangeboten integriert werden. Allerdings verlangt die Verödung durch Langzeiterwerbslosigkeit und Armut der Bewohner zumindest auch stadtweite Konzepte zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung statt Hartz IV.
Ostheims große Straßen waren schon immer Hauptverbindungswege. Früher ein Vorteil – heute ein erheblicher Störfaktor: Der motorisierte Individualverkehr muss reduziert werden.
Wir fordern Umleitungen für den Durchgangsverkehr, Mischflächen und sichere Radwege. Die KVB muss ausgebaut werden. Wir stehen für eine Durchfahrt der neuen Linie 158 von der LVR-Klinik bis zur neuen Siedlung am Langendahlweg und im Sommer bis zum Vingster Bad.
Straßen, Plätze und Grünanlagen müssen ansprechend, seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden. Öffentlicher Raum muss einladend und lebendig gestaltet sein. Besser als Verbotsschilder schützt es, wenn Plätze und Anlagen gerne, oft und von vielen genutzt werden, da so die Hemmschwellen und die soziale Kontrolle steigen.
Ostheim braucht mehr und kostenfreie Ganztags- und KiTaplätze mit besserer Ausstattung! Kinder und Jugendliche verlangen Respekt und Akzeptanz, sie brauchen Freiräume und Förderung.

Natürlich hätte man zu diesen Themen noch viel mehr schreiben müssen und können, doch auch so hatte ich schon fast 200 Zeichen mehr, als mir zugedacht waren.

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active-zone

 Treffpunkt für Teens & Jugendliche in Köln Ostheim
Seit neun Jahren ist „active-Zone“ in Ostheim auf der Straße unterwegs, um Teenagern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Seid zwei Jahren findet die Arbeit mit Teenager und Jugendlichen in Ostheim nun in den Räumlichkeiten auf der Rösrather Straße statt. Zuerst waren es die Teensundays im Schulzentrum, die an acht Sonntage zwischen Ostern und den Sommerferien organisiert wurden. „Dann erweiterten wir das Freizeitangebot in den Ferien um das activezone Camp.“ so Alex Loschitz von active-zone. „Die Winterpause war eine Lücke, die bis zum Frühling andauerte. Viele Teens haben uns in dieser Zeit immer wieder gefragt, wann es wieder losgehen würde.“ Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und das Ladenlokal, ehemals „Urban“, gemietet.
„Rückblickend liegen zwei erfolgreiche Jahre hinter uns.“ meint Loschitz. Zurzeit werden fünf Mal wöchentlich Aktionen von ehrenamtlichen Mitarbeiter angeboten. Dienstags ist „Kids Club“ für Kinder bis 13 Jahren. Mittwoch, Freitag und Samstag ist der Treffpunkt von 17 – 21 Uhr für alle geöffnet. Donnerstags treffen sich ausschließlich die Mädchen – „Girls Only“. Außerdem kann donnerstags in der Zeit von 19 -20:15 Uhr die Halle in der Edisonstraße genutzt werden.
Das Highlight für diesen Sommer ist wieder das active-zone Camp auf dem Sportgelände des Schulzentrums in Ostheim in der Zeit vom 02.08. bis zum 06.08.2009.

active-zone.de

 

 

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Mit dem Bus ins Krankenhaus

Das seit 17 Jahren andauernde Gerangel zwischen Politik, Verwaltung und KVB um eine Anbindung des Merheimer Klinikums an den öffentlichen Nahverkehr ist beende! Zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember werden erstmals die Busse das Krankenhaus und die LVR-Klinik sowie das in der direkten Nacbbarschaft liegenden Neubaugebiet „Merheimer Gärten“ mit rund 700 Wohnungen anfahren. Der städtische Verkehrsausschuss übernahm am 16. Juni einstimmig die Forderungen und Beschlüsse der Kalker Bezirksvertretung.

Hier ein Artikel aus dem heutigen Stadtanzeiger
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Ortstermin: Mit dem Bus in die Merheimer Kliniken

Beschluss der Bezirksvertretung

DIE LINKE. befürwortet zwar auch diesen Beschluss fordert aber darüber hinaus eine Durchfahrt durch das Klinikgelände über das Gelände der LVR-Klinik und über die Wilhelm-Griesinger-Straße und Servatiusstraße. Dort der Linie 157 folgend und weiter bis zum Neubaugebiet „Waldbadviertel“ (Millionenacker) und saisonal bis zum Vingster Baggerloch. Damit ließen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen und nicht nur ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte des Kölner ÖPNV beseitigen.

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Ortstermin: Mit dem Bus in die Merheimer Kliniken

„Kliniken stehen auf dem Fahrplan“ überschreibt der Kölner Stadtanzeiger in seiner heutigen Ausgabe einen Artikel zum Thema „Anbindung der Merheimer Krankenhäuser an das Nahverkehrssystem.“

Wer letzte Woche Dienstag bei der Sitzung der Bezirksvertretung Kalk war, der erfährt nicht viel neues aber zumeist sind da nicht so viele Leute, wie es eigentlich wünschenswert ist. Jedenfalls legte die Verwaltung zwei verschiedene Varianten zur Umsetzung der Anbindung vor.

Favorit von KVB und Stadt ist dabei die Einrichtung der ganz neuen Buslinie 158, die im 30-Minuten-Takt von der Straßenbahnhaltestelle Merheim am Kieskauler Weg aus als Pendelbus zunächst die Neubauten, dann das Krankenhaus und auch die Rheinische Landesklinik (LVR-Klinik) anfährt.

Alternativ sei auch eine zusätzliche Schleife der derzeitigen Buslinie 157 (von Höhenhaus nach Ostheim) möglich. Der Bus würde dann von der Kreuzung Olpener Straße und Ostmerheimer Straße aus Stopps an den Hospitälern einlegen, das Neubauviertel durchqueren ehe er über die Madausstraße auf die ursprüngliche Route zurückkehrt.

Die von den Bezirksvertretern gewünschte Durchfahrt des Busses von der Haltestelle Merheim (Linie 1) nach Ostheim (Linie 9) mit der Möglichkeit, später auch die geplanten Neubauten auf dem ehemaligen „Millionenacker“ mit anzubinden, lehnte Christian Dörkes vom Stadtplanungsamt als „nicht wirtschaftlich“ ab.  Eine saisonale Verlängerung bis zum Naturfreibad Vingst, wie DIE LINKE. OV Schäl-Sick sie fordert,  rückt damit erstmal in weite Ferne, obwohl sie sicherlich, wie die Anbindung des „Millionenacker“ weiteres Geld in die Kasse spülen würde.
Eine Durchfahrt der neuen Buslinie 158 nach Ostheim sei möglich, erklärte die Verwaltung, allerdings würden sich die Kosten verdoppeln. Hier sind bislang 300 000 Euro pro Jahr veranschlagt, von denen die KVB „nach einer Eingewöhnungsphase“ 130 000 Euro über die Fahrgäste wieder einnehmen will. Das bleibenden Defizit sei, so Dörkes, nicht gedeckt. „Dafür muss dann der Stadtwerke-Konzern aufkommen“, sagte Gunther Höhn von der KVB.

Am 02. Juni trifft sich nun die Bezirksvertretung um 16:30  an der Haltestelle Merheim zu einer Bustour durch das anzubindende Gelände. Danach wolle man dem Verkehrsausschuss eine Entscheidung vorlegen.

Artikel im KSTA
Bezirksvertretung Kalk

Verwaltungsvorlage 
Beschluss der Bezirksvertretung

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