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LINKE streitet für Fachhochschule in Deutz

Die Fraktion Die LINKE. Köln und mit ihr, ihre Kalker Ratsmitglieder Özlem Demirel und Claus Ludwig, sprechen sich für den Standort der Fachhochschule in Deutz aus.

Die vorgeschlagene Verlagerung der ingenieurwissenschaftlichen Bereiche der Fachhochschule von Deutz auf die linke Rheinseite lehnt die Die LINKE. Köln ab. Für die Entwicklung des rechtsrheinischen Kölns sind die Impulse, die von einem Hochschulstandort ausgehen unverzichtbar.

Özlem Demirel dazu: „Eine weitere Stärkung der linken Rheinseite auf Kosten der unter dem Strukturwandel leidenden rechten Rheinseite Kölns wäre stadtentwicklungspolitisch ein fataler Fehler. Das sieht der der Dezernent für Stadtentwicklung ja genauso und kriegt deshalb Druck aus dem Wirtschaftsdezernat.

Claus Ludwig ergänzt: „Da sieht man wieder, dass die Wirtschaft es ist, die hier Druck macht und die Politik in ihre Richtung zu drängen versucht. Die FH soll nach ihrem Willen auf das Gelände an dem Bauwens-Adenauer schon Millionen verdient hat. Was mit der rechten Rheinseite geschieht, ist dabei egal.

Die LINKE. Köln befürchtet, dass wie im Barmer Viertel nun offenbar in Deutz/Kalk, bevor auch nur über die Folgen nachgedacht wird, Tatsachen geschaffen werden sollen. Vor dem Abriss des Barmer Viertels hatten Kritiker dringend gewarnt, dort würde der teuerste Parkplatz der Stadt geschaffen, dieser kann durch das FH-Gelände nun getoppt werden.

Özlem Demirel erklärt: „Wenn irgendwo was weg zu nehmen oder abzureißen ist, dann bedient man sich zuerst auf der Schäl Sick. Das werden wir und auch unsere Fraktion im nächsten Kölner Rat nicht zulassen. Im Kommunalwahlprogramm der Partei haben wir uns deshalb eindeutig auf Deutz als Standort festgelegt.

Ludwig weiter: „Bei der Wahl zwischen Renovierung und Neubau kommt in Köln immer, egal ob FH oder Oper heraus, dass ein Neubau günstiger sei. Nach der Beschlussfassung müssen wir dann feststellen, dass alles viel teurer wird. Daher glauben wir den Berechnungen nicht; nicht in diesem Fall, nicht in anderen. Wir halten Renovierung und Ergänzungsbauten der FH in deren Umgebung und am alten Standort für den richtigen Weg.

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Für den Osten Ödnis?

FH-Verlegung „für ein schöneres Köln“ – links vom Rhein?

Von Heinz-Peter Fischer und Peter Kleinert

Mit einem Aufruf an die Bürger im rechtsrheinischen Köln und an die Ratsmitglieder in der Sitzung am Dienstag protestiert die StandortGemeinschaft Kalk e.V. gegen Pläne der Stadt, die Fachhochschule mit über 7.000 Lehrenden und Lernenden nach Bayenthal zu verlegen, um dort durch ein Prestige-Projekt „Luxus-Probleme zu lösen“. Durch die Schließung von Industriebetrieben habe der Stadtbereich Kalk/Humboldt-Gremberg in den letzten 15 Jahren bereits mehr als 8.500 Arbeitsplätze verloren. Die FH-Verlagerung in den Süden werde „ernstzunehmende und schwerwiegende neue strukturpolitische Schwierigkeiten“ im Rechtsrheinischen schaffen.

Dazu erschien jetzt in der „Neue Rheinischen Zeitung “ ein Artikel der hier vollständig zu lesen ist.

Unter „Abwrack ohne Prämie für FH in Deutz?“ hatte ich den Aufruf und die Argumente der Standortgemeinschaft schon online gestellt.

Zur Ratssitzung heute hat die Standortgemeinschaft dazu aufgerufen um 14.00 vor das Rathaus zu kommen und den Ratsmitgliedern mündlich die Sachlage zu erklären, dazu hat der Förderkreis rrh. Köln ein Anschreiben verfasst, das übergeben werden soll. Dieses können Sie .hier herunterladen.

Außerdem wurde für die Kampagne eigens ein Energie-Riegel gebacken, der  „Studi“ genannt wird und ebenfalls überreicht  werden soll. Es ist eine Mischung aus Trockenfrüchten, Hafer und Ölsamen. „Er soll zeigen, dass wir unsere Studierenden „zum Fressen gern haben“ und gern behalten wollen.“ so Engelbert Schlechtrimen von der Standortgemeinschaft

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